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Digitalisierung der Verwaltung wird weiter vorangetrieben

Manuel Pawlik hat die Leitung der neu ausgerichteten Abteilung IT, Digitalisierung und Organisation beim Kreis Höxter übernommen. Zuvor hatte er bereits mehrere Projekte zur Digitalisierung von Verwaltungsdiensten geleitet. „Damit ist dieser wichtige Aufgabenbereich in kompetenten Händen“ sagte Landrat Friedhelm Spieker bei der offiziellen Amtseinführung im Kreishaus.

Die öffentliche Verwaltung verändere sich im digitalen Zeitalter zunehmend. Deshalb habe die neu erweiterte Abteilung eine Schlüsselfunktion. „Gerade jetzt in der Corona-Krise haben viele Menschen erlebt, welche Vorteile internetbasierte Formen der Zusammenarbeit und digitale Dienstleistungen haben“, betonte Spieker.

Mit dem neuen Amt übernimmt der 29-jährige Manuel Pawlik, die Verantwortung für einen zukunftsrelevanten und breitgefächerten Aufgabenbereich. Die Möglichkeiten der Digitalisierung verbinden zunehmend die beiden Verwaltungsbereiche der IT und der Organisationsentwicklung. Der Digitalisierungsexperte freut sich auf die neue Herausforderung. „Wir werden mit IT-gestützten Lösungen schrittweise Mehrwehrte für die Verwaltungskunden und die Kollegen entwickeln und müssen zugleich weiterhin die Daten- und IT-Sicherheit gewährleisten“, sagt er.

Manuel Pawlik ist seit 2011 beim Kreis Höxter. Nach seinem erfolgreichen dualen Bachelorstudium war er zunächst in der Abteilung Straßen tätig. Sein nebenberufliches Studium zum Master of Public Administration, unter anderem mit den Schwerpunktthemen E-Government und Verwaltungsorganisation, schloss er 2018 ab.

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Landrat Friedhelm Spieker und der Leiter des Fachbereichs Verwaltungsinterne Dienste beim Kreis Höxter, Gerhard Handermann, wünschen dem neuen Leiter der Abteilung IT, Digitalisierung und Organisation, Manuel Pawlik (rechts), viel Erfolg bei seinen künftigen Aufgaben. Foto: Kreis Höxter

In den letzten Jahren hat er in zahlreichen Digitalisierungsprojekten mitgearbeitet. Dazu gehören unter anderem der komplexe Prozess zur Einführung einer flächendeckenden elektronischen Akte und die vollständig digitale Rechnungsbearbeitung. Federführend koordiniert er das kreisweite Projekt einer gemeinsamen Digitalisierungsstrategie von Kreis und Städten. Immer mehr Verwaltungsleistungen sollen künftig digital angeboten werden. „Bei allem technischen Fortschritt, der unser Alltags- und Arbeitsleben in den nächsten Jahren wesentlich beeinflussen wird, bleibt weiterhin der Mensch und damit auch der persönliche Umgang das Wichtigste“, ist Manuel Pawlik überzeugt. „Denn Technik, egal welcher Art, soll dem Menschen helfen und nicht umgekehrt“, ist seine Devise.

Bevor das engagierte Team der Abteilung IT, Digitalisierung und Organisation jedoch die zukunftsweisenden Projekte weiterverfolgen kann, ist auch beim Kreis Höxter derzeit das Coronavirus vorherrschendes Thema. Um die Infektionsrisiken einzudämmen, Risikogruppen zu schützen und Eltern im Homeoffice bei geschlossenen Schulen und Kitas die Vereinbarkeit von Arbeit und Familie zu ermöglichen, wurden für rund 350 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern innerhalb von zwei Wochen Möglichkeiten des mobilen Arbeitens eingerichtet. „Die Kreisverwaltung hat trotz der Kontakteinschränkungen ihre Verwaltungsleistungen für die Bürgerinnen und Bürger weiterhin durchgehend erbracht und auch Kundenbesuche nach Terminvereinbarung und unter Einhaltung von Abstands- und Hygieneregeln ermöglicht“, betont der Leiter des Fachbereichs Verwaltungsinterne Dienste beim Kreis Höxter, Gerhard Handermann.

Auch mussten sehr zügig neue Formen der Kommunikation und Kooperation durch Videokonferenzen geschaffen werden. „Gerade in diesen besonderen Zeiten weiß ich den Zusammenhalt und die hervorragende Zusammenarbeit im Team absolut zu schätzen“, sagt Pawlik. In der Abteilung sei neben der Kompetenz eine hohe Flexibilität und ständige Weiterbildungsbereitschaft gefragt. Denn gerade in den Bereichen IT und Digitalisierung entwickle sich der Stand der Technik rasant weiter. Nun freut er sich darauf, gemeinsam mit seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die vielfältigen Aufgaben anzugehen und die digitale Modernisierung der Verwaltung weiter voranzutreiben.