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Betriebe ermöglichen spannende Einblicke in technische Berufe - Schüler feilen an ihrer Karriere

Mehr als vierzig Schülerinnen und Schüler ließen sich in den Osterferien in die „Produktion“ von Haifischen, Skorpionen, grünen Monstern und Stiftehaltern einweisen.

Sie nahmen an einem der vier Workshops teil, die der Verein Natur und Technik e.V. gemeinsam mit Unternehmen und Einrichtungen im Kreis Höxter organisiert und mit finanzieller Unterstützung der Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit und des Wissenschaftsministeriums NRW durchgeführt hat. Im Mittelpunkt dieser Workshops stand das praktische Ausprobieren und Erleben von Tätigkeiten in der Metallbearbeitung sowie im 3D- und Laserdruck.

„Es hat sehr viel Spaß gemacht“, „Ich fand es sehr interessant“, „Es war richtig klasse“ – die Rückmeldungen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer fielen durchweg positiv aus. Viele konnten sich vorstellen, auch an weiteren Workshops dieser Art teilzunehmen.

„Solche praxisnahen Workshops ermöglichen Schülerinnen und Schülern berufliche Orientie-rung in Handwerksberufen, daher unterstützen wir dieses Projekt“, erläutert Holger Benninghof, Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Höxter-Warburg. In den Räumen des Ausbildungszentrums der Kreishandwerkerschaft konnten die Teilnehmer Haifisch-Schlüsselanhänger herstellen. „So erhalten sie einen realistischen Einblick in Berufe“, freut sich Steffen Brand, Ausbilder bei der Firma Spier Fahrzeugwerk, der mit den Teilnehmenden in der Lehrwerkstatt des Betriebs Stiftehalter aus Metall erstellt hat.

Arbeiten am 3D-DruckerNeben der Metallbearbeitung konnten die Schülerinnen und Schüler in zwei weiteren Workshops im tec4you-lab „Keychains und Charms“, also Schlüssel- und Kettenanhänger, aus dem 3D- und Laserdrucker herstellen. „Die Digitalisierung wird auch die Arbeitsweise der Handwerksbetriebe im Kreis Höxter künftig verändern“, sagt Michael Urhahne, Vorsitzender des Vereins Natur und Technik. Daher sei es wichtig, Jugendliche an die neuen Produktionsmethoden heranzuführen.

„Ziel der Workshops des Vereins Natur und Technik ist es, in möglichst viele Berufsfelder im Kreis Höxter praxisnahe Einblicke zu gewähren – und zwar vor Ort, also direkt in den Betrieben“ so Prof. Dr. Martin Sagel, ebenfalls Vorsitzender des Vereins und selbst Unternehmer.

Auch dem „Matching“ von potenziellen Auszubildenden mit Betrieben in der Region misst der Verein eine große Bedeutung zu. „Das bedeutet, Unternehmen können in den Workshops interessierte Schülerinnen und Schüler kennenlernen und zwar außerhalb der klassischen Bewer-bungssituation“, erläutert Vereinsvorsitzende Petra Spier.

Aus diesem Grund wird der Verein ab kommenden Jahr neben den bewährten Tagesworkshops sowie dem mehrtägigen Schülercamp in den Herbstferien ein MINT-Mentoring-Programm an-bieten, das sich insbesondere an Schülerinnen und Schüler richtet, die kurz vor dem Schulab-schluss stehen und eine handwerklich-technische Berufsausbildung in der Region anstreben. „Durch den regelmäßigen Austausch mit einem Mentor und Praxisphasen ermöglicht das geplante Mentoring-Programm eine intensives Matching zwischen Jugendlichen und Betrieben“, fügt Spier hinzu.

Weitere Informationen zum Verein und seinen Projekten erhalten Interessierte auf www.natur-und-technik.org oder bei Caroline Rieger, rieger@natur-und-technik.org, Telefon 05271 / 965-3614.

 
Der Verein Natur und Technik

Der Verein Natur und Technik e.V. hat sich zum Ziel gesetzt, junge Menschen im Kreis Höxter für die sogenannten MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) zu begeistern, sie zu fördern und an Berufe im MINT-Bereich heranzuführen.

Unterstützt durch vier pädagogische Beiräte werden für Kinder und Jugendliche von der Kita über die Schule bis zum Ende der beruflichen Ausbildung Projekte und Workshops initiiert und umgesetzt sowie mit Vereinsmitteln weitere Projekte der MINT-Förderung im Kreis unterstützt.

Der Verein ist Träger des lokalen zdi-Netzwerks Natur und Technik Bildungsregion Kreis Höxter. zdi steht für „Zukunft durch Innovation.NRW“. Koordiniert wird zdi vom Wissenschaftsministeri-um NRW. Landesweite Partner sind unter anderem das Schulministerium, das Wirtschaftsminis-terium und die Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit.

Die Arbeit des Vereins wird im Kreis Höxter durch Unternehmen, Einrichtungen sowie weitere private und öffentliche Akteure unterstützt und aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert. Maßnahmen zur vertieften Berufs- und Studienorientierung werden mit finanzieller Unterstützung der Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit und des Wissenschaftsministeriums NRW durchgeführt.


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