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Interkulturelle Fortbildung für Erzieherinnen und Erzieher

Rund 25.000 Menschen im Kreis Höxter haben eine Zuwanderungsbiografie, darunter auch viele Kinder. Erzieherinnen und Erzieher stellt diese kulturelle Vielfalt häufig vor Herausforderungen. Deshalb hat das Kommunale Integrationszentrum des Kreises Höxter speziell für sie die Fortbildung „Interkulturelle Kompetenz erlernen“ angeboten.

Dabei erhielten die 16 Teilnehmerinnen viele interessante Informationen rund um das Thema Einwanderung. Gemeinsam diskutierten sie mit dem Trainerteam Nathalie Dettmar und Bernd Schulz vom Jugendmigrationsdienst des Caritasverbandes Nordhessen-Kassel, was genau den Begriff Kultur ausmacht.

Gemeinsam haben Tuija Niederheide (vorne, l.) vom Kommunalen Integrationszentrum des Kreises Höxter und Nathalie Dettmar und Bernd Schulz (vorne, v. l.) vom Jugendmigrationsdienst des Caritasverbandes Nordhessen-Kassel Erzieherinnen und Erzieher aus dem Kreisgebiet eingeladen, um ihre interkulturellen Kompetenzen zu trainieren.

Ergänzt wurde die Theorie mit praktischen Einheiten zu Themen wie Selbst- und Fremdwahrnehmung, Körpersprache, Kommunikation und Toleranz. Bei der Übung „Das australische Schwebholz“ mussten zum Beispiel gegenüberstehende Teilnehmerinnen gemeinsam einen ausgeklappten Zollstock auf der Fingerspitze balancieren und zu Boden senken. Voraussetzung dafür war, dass die Gruppe sich aufeinander einstellte und zusammenarbeitete.

Aus den Übungen heraus ergab sich ein reger Austausch über eigene Werte und Normen sowie das Leben und Arbeiten in einer interkulturellen Gesellschaft.

„Gerade Erzieherinnen und Erzieher haben in ihrem Beruf häufig mit kulturellen Verschiedenheiten zu tun. Damit es dabei nicht zu Unsicherheiten oder Missverständnissen komme, sind interkulturelle Kompetenzen unverzichtbar“, erklärte Tuija Niederheide vom Kommunalen Integrationszentrum des Kreises Höxter die Idee der Fortbildung. „Mit dem Mix aus Theorie und Praxis möchten wir die Teilnehmerinnen auf die Herausforderungen vorbereiten und sie bei ihrer wichtigen Arbeit unterstützen.“