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Kreis Höxter informiert über breites Spektrum und die Entwicklung der sozialen Leistungen

Im Sozialdatenbericht 2014 informiert der Kreis Höxter in kompakter Form über die Entwicklung von Sozialleistungen. „Die dargestellten Aufgaben zeigen zugleich die vielfältigen Dienstleistungen des Kreises Höxter im sozialen Bereich“, erklärt Landrat Friedhelm Spieker.

Damit ist der Sozialdatenbericht 2014 auch ein Spiegelbild der sozialen und gesellschaftlichen Entwicklung im Kreis Höxter. „Wir machen etwa die 
Erfahrung, dass ältere Menschen gern so lange wie möglich in den eigenen vier Wänden leben möchten“, sagt Spieker und sieht darin zum Beispiel den Grund für die gestiegenen Aufwendungen für die häusliche Pflege älterer Menschen. Hier ist im Kreis Höxter im Vergleich zum Vorjahr ein Anstieg von rund 100.000 Euro auf knapp 440.000 Euro im Jahr 2014 zu verzeichnen.

Gemeinsam präsentieren (von links) Landrat Friedhelm Spieker, Abteilungsleiter Klaus Brune und Gerhard Handermann, Leiter des Fachbereichs Familie, Jugend und Soziales, den Sozialdatenbericht 2014 des Kreises Höxter.

Der Kreis Höxter unterstützt die Menschen mit unabhängiger Beratung über materielle und finanzielle Hilfen, zum Beispiel um die Wohnung barrierearm zu modernisieren. So wurden rund 436.000 Euro für die Hilfe zur häuslichen Pflege aufgewendet. „Doch nicht immer kann die notwendige Versorgung zu Hause sichergestellt werden“, erläutert der Leiter des Fachbereichs Familie, Jugend, Soziales und Schulen, Gerhard Handermann. Mit rund 3,3 Millionen Euro Pflegewohngeld und gut 3,7 Millionen Euro Hilfe zur Pflege wurden 2014 deshalb pflegebedürftige Menschen unterstützt, die in Heimen leben.

Auch die Grundsicherung für einkommensschwache Rentnerinnen und Rentner im Alter und bei Erwerbsminderung gehört zu den Leistungen des Kreises Höxter, die im Sozialdatenbericht 2014 erfasst sind. Rund 1.300 Senioren und Erwerbsunfähige konnten im vergangenen Jahr ihren Lebensunterhalt nicht durch ihr Einkommen decken. Sie erhielten durchschnittlich etwa 340 Euro pro Monat. 

Der Bericht enthält auch Informationen über die umfangreiche finanzielle Unterstützung von Menschen mit Behinderungen. Diese Leistungen werden vom Kreis Höxter, im Wesentlichen aber vom Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) erbracht.

„Mit seinen sozialen Leistungen, ergänzt durch die Unterstützungsangebote der Wohlfahrtsverbände, leistet der Kreis Höxter einen wichtigen Beitrag zur sozialen Sicherung der hier lebenden Menschen“, fasst Handermann die Vielfalt der Aufgaben zusammen.

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