Direkteinstieg in:

Politik & Verwaltung Presse

Keine erhöhten Dioxinwerte bei Hühnereiern festgestellt

Vermarktung der Eier wieder frei gegeben

Der Veterinärdienst des Kreises Höxter hatte Ende September 2012 bei Probennahmen auf einem Geflügelhof im Kreisgebiet Eier ermittelt, die geringfügig über dem erlaubten Höchstgehalt mit Dioxin belastet waren.

Betroffen war eine von insgesamt drei Teilherden mit rund 500 Hühnern in einer konventionellen Geflügelhaltung mit Freilauf. Die möglicherweise belasteten Eier waren umgehend aus dem Verkauf zurückgerufen worden. Der Betrieb durfte auch keine Eier mehr aus diesem Stall verkaufen.

„Nach umfangreichen Untersuchungen müssen wir davon ausgehen, dass eine kleine Restmenge an Bauschutt sich als wahrscheinliche Eintragsquelle erwiesen hat. Hierzu hatten die Hühner im Auslauf Zugang und haben vermutlich Kleinstpartikel beim Picken aufgenommen“, so Dr. Jens Tschachtschal, Leiter des Veterinärdienstes des Kreises Höxter.

Proben dieses Bauschutts waren entnommen und vom Chemischen und Veterinäruntersuchungsamt Münster analysiert worden. Hierbei wurde ein erhöhter Dioxinwert festgestellt. Alle anderen Untersuchungsproben waren unauffällig. Der Bauschutt wurde aus dem Auslauf entfernt.

Nach einer achtwöchigen Legepause der Hühner der betroffenen Herde wurden die Eier aus dieser Herde jetzt erneut untersucht. Dabei wurden keine Grenzwertüberschreitungen mehr festgestellt. Die Vermarktungssperre wurde daraufhin vom Veterinärdienst des Kreises Höxter aufgehoben.