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Naturnahe Ufersicherung - kostengünstig, nachhaltig und schön

Auch wenn die natürliche Verlagerung von Bächen und Flüssen in der freien Landschaft eigentlich hingenommen werden muss, verhindern viele Landnutzer dies, indem sie die Uferböschungen mit Steinen, Beton, Schrott und Bauschutt verbauen. In Siedlungsbereichen oder wo z. B. Gebäude und Anlagen gefährdet sind, ist eine Ufersicherung (nach Genehmigung durch die zuständige Wasserbehörde) dagegen zulässig. Statt eines massiven Verbaus mit Steinen, Beton oder Spundwänden ist aber auch eine naturnahe Bauweise möglich, die der Gewässerökologie weniger schadet.

Dabei kommen "lebende Baustoffe" zum Einsatz, die von jedermann einfach zu handhaben sind. Gut geeignet ist z. B. das Schnittgut von Kopfweiden. Je nach Bedarf werden flachere Uferbereiche mit verottbaren Netzmatten abgedeckt, in die Weidenäste gesteckt werden. Steilere Ufer können mit Palisaden aus Weidenpfählen gesichert werden, zwischen die Weidentriebe eingesteckt und eingeflochten werden. Bekommen die Hölzer genug Feuchtigkeit, schlagen sie wieder aus und halten mit ihrem Wurzelwerk das Ufer nachhaltig fest. Zusätzlich können Rutenbündel eingearbeitet werden, die den Wassertieren Versteck und Unterschlupf bieten. Natürlich lassen sich Bäume und Sträucher auch direkt in die Uferböschung pflanzen, um dieser nach und nach mehr Halt zu geben.

Im "Imformationsblatt und Planungshilfe - Ingenieurbiologische Ufersicherung" finden Sie viele Tipps und auch eine Bauanleitung zum selbermachen.

Planungshilfe zur UfersicherungPlanungshilfe zur Ufersicherung


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