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Keine Herbstsammlung der Kriegsgräberfürsorge

Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge setzt seine traditionelle landesweite Haus- und Straßensammlung aufgrund der Corona-Pandemie bis auf weiteres aus. Trotzdem werden dringend Spenden benötigt für den Erhalt und die Pflege von Kriegsgräbern.

Verein ist auf Spenden angewiesen, um Ruhestätten der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft zu erhalten
Der Volksbund ist zur Finanzierung seiner Arbeit auf Spenden angewiesen. Die Einnahmen der traditionellen Haus- und Straßensammlung tragen hierzu maßgeblich bei. Wer seine Spende beim Volksbund abgeben möchte, der hat dazu auf der Internetseite www.volksbund.de einfach und bequem die Gelegenheit. Zudem gibt es ein Spendentelefon unter der Nummer 0561/700 90 und ein Spendenkonto (IBAN: DE23520400210322299900 / BIC: COBADEFFXXX, Commerzbank Kassel).

„Jeder Spender leistet einen wertvollen Beitrag, um Ruhestätten der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft zu erhalten und unterstützt damit die so wichtige Bildungs- und Friedensarbeit des Volksbundes“, erklärt Friedhelm Spieker, ehemaliger Landrat des Kreises Höxter und Vorsitzender des Kreisverbandes des Volksbundes. „Gerade in diesen Zeiten ist die Arbeit des Volksbundes besonders wichtig. Sie ist ein Zeichen des gesellschaftlichen Zusammenhaltes und der Solidarität“, sagt auch der amtierende Landrat Michael Stickeln.

Der Ministerpräsidenten des Landes Nordrhein-Westfalen Armin Laschet, der zugleich Schirmherr des Volksbundes NRW ist, unterstreicht die Bedeutung der Spenden – besonders in der derzeitigen Situation: „Wie unsere gesamte Gesellschaft stellt die Corona-Pandemie auch den Volksbund vor große Herausforderungen, denn zahlreiche Zuwendungen, aus denen er seine Arbeit finanziert, bleiben durch die Krise aus. Deshalb bitte ich Sie: Unterstützen Sie die Arbeit des Volksbundes, gerade jetzt! Für Ihre Spende danke ich Ihnen herzlich.“

Bild Volkstrauertag
Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge setzt sich für den Erhalt und die Pflege von Kriegsgräbern ein – so wie diese Grabplatte auf der deutschen Kriegsgräberstätte in Halbe/Brandenburg. Dazu ist der Verein dringend auf Spenden angewiesen. Foto: Uwe Zucchi

In diesem Jahr setzt der Volksbund einen thematischen Schwerpunkt auf das Ende des Zweiten Weltkriegs vor 75 Jahren. „Angesichts zahlreicher Krisen und militärischer Konflikte in der Welt, ist es notwendiger denn je, daran zu erinnern, wie kostbar der Frieden ist und wie wertvoll unsere Freiheit und unsere Demokratie“, so Ministerpräsident Laschet. Dass Frieden keine Selbstverständlichkeit sei, zeigten die mehr als 800 Kriegsgräberstätten, die der Volksbund pflegt.

Im Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge engagieren sich mehrere tausend Ehrenamtliche bundesweit für die vielfältigen Aufgaben der Organisation.