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Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge: Ehrenfriedhof umfangreich instandgesetzt

Der Ehrenfriedhof am Brakeler Kaiser-Wilhelm-Hain ist im Zusammenwirken von Land, Kreis und Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge umfangreich instandgesetzt worden.

Bei einem Besuch der Anlage betonte Landrat Friedhelm Spieker in seiner Funktion als Vorsitzender des Kreisverbands des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge: „Wir stehen in der gemeinsamen Verantwortung, diese Erinnerungsstätte zu pflegen.“ Das Ergebnis der Maßnahmen sei sehr gelungen. Das Erscheinungsbild der Anlage habe deutlich gewonnen.

Besonders sanierungsbedürftig war der mit Sandsteinplatten gestaltete Weg, der im weiten Bogen entlang der Soldatengräber verläuft. „Lose Platten mussten aufgenommen, teilweise ersetzt und neu verlegt werden“, sagte die Leiterin der Abteilung Interne Dienstleistungen und Gebäude beim Kreis Höxter, Elisabeth Henneke, die für die Koordinierung der Instandsetzungs- und Sicherungsmaßnahmen verantwortlich war.

Kriegsgräberfürsorge, Frau Henneke, Herr Handermann, Landrat Spieker
Freuen sich über das Ergebnis der Instandsetzungs- und Pflegemaßnahmen auf dem Ehrenfriedhof am Brakeler Kaiser-Wilhelm-Hain, die auf Initiative des Kreisverbands des Volksbunds Deutsche Kriegsgräberfürsorge durchgeführt wurden (von rechts): Landrat und Kreisverbandsvorsitzender Friedhelm Spieker, Geschäftsführer des Kreisverbands Gerhard Handermann und Abteilungsleiterin des Kreises Höxter Elisabeth Henneke. Foto: Kreis Höxter

Die Gräber der 286 Kriegstoten aus dem Ersten und Zweiten Weltkrieg Soldatengräber seien gärtnerisch gepflegt und aufgelichtet worden. „Das Efeu wurde entfernt, der Rasen neu eingesät“, erläutert Henneke. Sichtbare Eingriffe waren auch im Baumbestand rund um die Anlage notwendig, weil einige Bäume so starke Schäden aufwiesen, dass die Verkehrssicherheit nicht mehr gegeben war. Neuanpflanzungen sind frühestens ab Herbst vorgesehen. Repariert und neu lackiert wurden die Torflügel im Eingangsbereich. Auch der Wildschutzzaun wurde instandgesetzt.

Ein Großteil der Gesamtkosten in Höhe von rund 34.000 Euro wurde mit Fördermitteln des Landes Nordrhein-Westfalen finanziert. Die Maßnahmen wurden ausschließlich von heimischen Firmen durchgeführt.

„Der Ehrenfriedhof ist ein würdiger Ort, an dem wir jedes Jahr am Volkstrauertag der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft gedenken“, bekräftigte der Geschäftsführer des Kreisverbands Deutsche Kriegsgräberfürsorge, Gerhard Handermann, die Bedeutung der Anlage am Fuße der Hinnenburg. „Die Anlage ist jetzt wieder schön hergerichtet und lädt bei gutem Wetter zum Verweilen ein“, freut er sich über das Ergebnis der durchgeführten Instandsetzungsmaßnahmen.

Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge ist eine humanitäre Organisation, die sich für die Versöhnung über den Gräbern, die Verständigung zwischen den Völkern und die Arbeit für den Frieden engagiert. Ein weiterer Schwerpunkt unserer ehrenamtlichen Tätigkeit ist die Jugend- und Bildungsarbeit.

Mehr Informationen:  www.volksbund.de