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Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge

Der rund geschwungene Pavillon auf dem Ehrenfriedhof am Brakeler Kaiser-Wilhelm-Hain lädt wieder zum Verweilen ein. Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge hat sich dafür eingesetzt, dass er wieder schön hergerichtet wurde.

„Der Ehrenfriedhof ist ein würdiger Ort, an dem wir jedes Jahr am Volkstrauertag der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft gedenken. Wir stehen in der Verantwortung, diese Erinnerungsstätte zu pflegen“, sagte Landrat Friedhelm Spieker, der auch Vorsitzender des Kreisverbands des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge ist, bei einem Besuch der Anlage am Fuße der Hinnenburg.

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Besuchten gemeinsam den Ehrenfriedhof am Brakeler Kaiser-Wilhelm-Hain, an dem auf Initiative des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge Verschönerungsarbeiten am Pavillon durchgeführt wurden (von links); Landrat und Vorsitzender des Kreisverbandes, Friedhelm Spieker, Geschäftsführer des Kreisverbandes, Gerhard Handermann, und der Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Höxter-Warburg, Dominik Rüther. Foto: Kreis Höxter

Im Rahmen einer Beschäftigungsmaßnahme des Jobcenters Kreis Höxter hatten die Teilnehmer unter Anleitung der Kreishandwerkerschaft Höxter-Warburg Verschönerungen am Pavillon und Ausbesserungen an dem mit Sandsteinplatten gestalteten Weg durchgeführt. „Sie waren sehr engagiert und stolz auf das Ergebnis“, sagte der Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Höxter-Warburg, Dominik Rüther.

„Ich freue mich, dass die Anlage mit tatkräftigem Einsatz wieder schön hergerichtet wurde“, sagte der Geschäftsführer des Volksbundes auf Kreisebene, Gerhard Handermann, mit Blick auf die zentrale Feier zum Volkstrauertag auf dem Ehrenfriedhof, die alljährlich im November durchgeführt wird.

Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge ist eine humanitäre Organisation, die sich für die Versöhnung über den Gräbern, die Verständigung zwischen den Völkern und die Arbeit für den Frieden engagiert. „Ein weiterer Schwerpunkt unserer ehrenamtlichen Tätigkeit ist die Jugend- und Bildungsarbeit“, betonte Handermann. Auf dem Ehrenfriedhof ruhen 286 Kriegstote aus dem Ersten und Zweiten Weltkrieg. „Die meisten von ihnen sind jung gestorben. Das berührt Jugendliche, die erstmals vor den Gräbern stehen, in besonderer Weise.“ Unter den dort beerdigten zivilen Kriegstoten sind auch ein Säugling und die zwölfjährige Schülerin Erika Schroll.

In diesem Jahr feiert der 1918 gegründete Volksbund mit vielen Veranstaltungen sein Jubiläum zum 100-jährigen Bestehen.
Mehr Informationen: www.volksbund.de


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