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Experte spricht vor Adoptiv- und Pflegeeltern

„Besonders der konkrete Bezug auf verschiedene Alltagssituationen hat uns sehr gefallen. Hier konnte man wertvolle Tipps mitnehmen.“ Die Begeisterung bei den Teilnehmenden war wohl das größte Lob für den Referenten. Zufriedene Gesichter gab es deshalb auch beim Kreis Höxter und dem Sozialdienst katholischer Frauen Warburg, denen es als Veranstalter gelungen war, den renommierten Experten Martin Janning aus Rheine für den Fachtag für Adoptiv- und Pflegeeltern in Brakel zu gewinnen.

Grundbedürfnisse von Kindern: Platz, Nahrung, Halt, Schutz

„Stabile Pflegeverhältnisse sind keine Selbstverständlichkeit und auch kein Zufall. Sie werden hart erarbeitet.“ Martin Janning redete nicht um den heißen Brei herum. Der Diplom-Psychologe und Kinder- und Jugendpsychotherapeut, Leiter des Heilpädagogischen und Psychologischen Dienstes im Caritas Kinder und Jugendheim in Rheine, wird für seine klaren Worte geschätzt. Seit 25 Jahren berät er Pflegeeltern und Pflegeelterngruppen und arbeitet mit Pflegekindern. Er stellte zunächst die fünf Grundbedürfnisse von Kindern nach Platz, Nahrung, Halt, Schutz und Grenzen vor: „Wenn diese passend erfüllt werden, entsteht eine Beziehung, die Autonomie würdigt und Kooperation möglich macht.“

Der Adoptionsdienst des Kreises Höxter und der Pflegekinderdienst vom Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) Warburg hatten den Fachtag unter das Motto „Verdeckte Grundbedürfnisse bei Adoptiv- und Pflegekindern“ gestellt. 45 Teilnehmende machten den Wunsch der Eltern nach Unterstützung in ihrem Erziehungsalltag deutlich. Und sie waren froh, dass der Referent auf ihre zentrale Frage „Wie ist auf die oft rätselhaften Verhaltensweisen von Adoptiv- und Pflegekindern einzugehen?“ Antworten geben konnte.

Gertrud Flore als Geschäftsführerin des SkF Warburg und Leiterin des dortigen Pflegekinderdienstes sowie Annette Krawinkel-Zlatkov vom Adoptionsdienst des Kreises Höxter hatten bei der Begrüßung ihre Wertschätzung für die anspruchsvolle Arbeit der Adoptiv- und Pflegefamilien deutlich gemacht. Deren hohes Engagement lobte auch Inga Ribbentrup vom Kreis Höxter, Leiterin der Sozialen Dienste und stellvertretende Leiterin des Jugendamtes. „Mit seinem interaktiven Vortrag, dem Bezug auf konkrete Alltagssituationen und der geschickten Verbindung zwischen Theorie und Praxis hat der Referent die Teilnehmenden einbezogen und so dafür gesorgt, dass wir von einem sehr gelungenen Fachtag sprechen können“, zog sie ein positives Fazit. Auch während der Pause und im Anschluss an den Vortrag konnten die Eltern in Einzelgesprächen von Martin Jannings Beratung profitieren.

Weitere Informationen / Kontakt

Informationen zur Aufnahme eines Adoptiv- oder Pflegekindes gibt es beim Kreis Höxter unter der Telefonnummer 05271 / 965-3306 oder im Internet  sowie beim SkF unter den Telefonnummern 05641 / 7478280 und 05272 / 355203 oder im Internet unter www.skf-warburg.de.


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