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Neuer Fördertopf für kleinere Kulturprojekte

„Bürgerschaftliches Engagement ist für die vielfältige Kulturszene im Kreis Höxter von hoher Bedeutung“, sagt Landrat Friedhelm Spieker. Mit der neuen Förderrichtlinie kleinerer Kulturprojekte im Kreis Höxter hat die Kreisverwaltung nun die Grundlage geschaffen, um Kulturakteuren, die ehrenamtlich Veranstaltungen organisieren, finanziell unter die Arme zu greifen.

„Jeder weiß, wo die Basis für das enorm große kulturelle Angebot bei uns im Kulturland Kreis Höxter liegt“, so Spieker. Sowohl die beachtliche Vielfalt als auch der Umfang des Kunst- und Kulturangebots wäre ohne die Ehrenamtlichen mit ihrer Begeisterung, Qualifikation und dem beständigen Einsatz nicht denkbar. „Jede einzelne Akteurin und jeder einzelne Akteur ist für die Qualität des Angebots entscheidend.“ Grund genug, mit einer neuen Förderrichtlinie wichtige Unterstützung zu leisten. „Damit führen wir unseren Weg konsequent fort, die kulturelle Vielfalt wertzuschätzen. Der Begriff Kulturland soll keine leere Worthülse sein“, betont Spieker.

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Landrat Friedhelm Spieker setzt mit seiner Unterschrift die neue Förderrichtlinie für kleinere Kulturprojekte in Kraft. Gemeinsam mit Kulturmanagerin Bernadett Walker hofft er, dass zahlreiche Kulturakteure von diesem Fördertopf Gebrauch machen. Foto: Kreis Höxter

Mit dem neuen Kulturfördertopf sollen kleinere kulturelle Projekte und Veranstaltungen unterstützt werden, die zur Verwirklichung eines attraktiven, vielseitigen und kreativen Kulturangebotes für alle Bürger im Kreis Höxter beitragen. Das können beispielsweise Musik- und Theateraufführungen, Literatur- und Filmveranstaltungen mit modernen Medien oder kleine Publikationen im Selbstverlag sein. Anträge können Vereine, Gruppen, Einzelpersonen, Initiativen oder Zusammenschlüsse stellen. Dabei können pro Antragsteller und Jahr maximal 300 Euro beantragt werden. Über die Förderanträge entscheidet der Kulturbeirat des Kreises Höxter zu drei Terminen im Jahr.

„In den laufenden Haushaltsjahren kommt es im Kulturbüro immer wieder zu Anfragen bezüglich kleinerer Beiträge zur Kulturförderung“, erläutert Kulturmanagerin Bernadett Walker. Beispielsweise habe es letztes Jahr eine Anfrage für die Förderung eines kleinen Konzertes mit privaten Musikschülern gegeben. „Der veranstaltende Künstler zeigte Eigeninitiative, organisierte eine Veranstaltung aus eigenem Antrieb und scheiterte an den relativ überschaubaren finanziellen Mitteln in Höhe von 250 Euro. Das soll künftig nicht mehr passieren“, sagt Walker. „Uns ist es ein Anliegen, die Kulturakteure zum Aktivismus zu leiten. Wir fordern von ihnen Ideen, Engagement und Einsatz, wollen uns aber auch verantwortlich zeigen und die Vorhaben durch finanzielle Zuschüsse ermöglichen.“

Walker weist darauf hin, dass Idee und Umsetzung auch relativ spontan erfolgen könnten, wie das eben oftmals der Fall sei. „Denn über die Förderanträge entscheidet dreimal im Jahr der Kulturbeirat des Kreises in seinen Sitzungen. Dabei stehen jeweils 1.200 Euro zur Verfügung, insgesamt also 3.600 Euro pro Jahr.“ Die Bürgermeister der zehn Städte stehen hinter dieser neuen Maßnahme, schließlich ist die Förderung der Kultur nicht allein eine Kreisaufgabe. „Deshalb ist einem Förderantrag ein Nachweis über eine städtische Unterstützung beizufügen“, erläutert Walker. „Diese städtische Förderung muss nicht immer eine finanzielle Förderung sein, es reicht auch, wenn beispielsweise Räumlichkeiten kostenfrei zur Verfügung gestellt werden.“

Detailierte Informationen zum Förderprogramm

Die Förderanträge können bis zum 1. März, 1. Juni oder 1. Oktober beim Kulturbüro Kreis Höxter, Moltkestraße 12, 37671 Höxter eingereicht werden. Bei Fragen kann man sich an Bernadett Walker wenden, telefonisch unter 05271 / 965-3216 oder per E-Mail b.walker@kreis-hoexter.de. Ausführliche Informationen und die neue Förderrichtlinie im Detail gibt es online unter www.netzschafftkultur.de.