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Startschuss für Projekt „Jugendarbeit 2.0“ fällt am 3. März in Brakel

Es geht um die Zukunft der Jugendarbeit im Kreis Höxter. „Wir wollen hören, was die Jugendlichen bewegt“, sagt Landrat Friedhelm Spieker, „niemand weiß besser, welche Maßnahmen sinnvoll sind, als die Jugendlichen selbst.“ Um diesen Bedarf ganz konkret zu ermitteln, wird das Projekt „Jugendarbeit 2.0“ ins Leben gerufen, für das am Samstag, 3. März, um 13.30 Uhr in der Aula des Berufskollegs Kreis Höxter in Brakel der offizielle Startschuss fällt.

„Wir bieten den Jugendlichen die Möglichkeit, selbst wichtige Entscheidungsprozesse zu beeinflussen.“ Landrat Spieker hofft, dass möglichst viele diese Chance nutzen und sich in das Projekt einbringen. Bei der Auftaktveranstaltung warten unterschiedliche Aktionen auf die Teilnehmer. Spielerisch sollen dabei erste Argumente gesammelt werden, wie die Jugendarbeit im Kreis Höxter zukunftssicher aufgestellt werden kann. „In erster Linie geht es uns aber darum, die Jugendlichen aktiv an diesem Prozess zu beteiligen, nicht nur durch Fragebögen, sondern insbesondere auch durch Workshops und Jugendkonferenzen“, so Spieker.

Projekt_Jugendarbeit_Auftaktveranstaltung
Landrat Friedhelm Spieker (von rechts) und Projektleiterin Freya Gittel setzen genauso wie Jugendamtsleiter Gerhard Handermann und Peter Kamischke von Projekt Begegnung auf eine rege Beteiligung an der Eröffnungsveranstaltung am 3. März in Brakel. Sie würden sich sehr freuen, wenn die Jugendlichen die Möglichkeit nutzen, an Entscheidungen über ihre Zukunft direkt mitzuwirken.

Bereits seit Anfang 2017 beschäftigt sich das Jugendamt des Kreises Höxter intensiv mit der Erstellung eines Kinder- und Jugendförderplans. Schnell stand fest, dass dazu erst einmal flächendeckend für den gesamten Kreis Höxter der Bedarf zu ermitteln sei. „Ein anspruchsvolles Unterfangen, das nicht so einfach umzusetzen ist“, erinnert sich Jugendamtsleiter Gerhard Handermann vom Kreis Höxter an die damalige Situation. „Genau zum passenden Moment erreichte uns das Angebot der Projekt Begegnung gGmbH, diese aufwendige Erhebung im Rahmen eines vom Land NRW geförderten Projektes vornehmen zu können.“ Mit einer Kooperationsvereinbarung sicherte sich der Kreis Höxter die Ergebnisse dieser Studie und sagte gleichzeitig seine finanzielle Unterstützung zu.

„Das Projekt ‚Jugendarbeit 2.0‘ geht neue Wege, indem es drei unterschiedliche Zielgruppen anspricht: die Jugendlichen, die Akteure der Jugendarbeit und die politischen Entscheidungsträger“, erläutert Freya Gittel von Projekt Begegnung. Sie leitet das Vorhaben und ist für alle Akteure die Ansprechpartnerin. „Die Zugänge zu den Jugendlichen werden in diesem Projekt breit gefächert, um so viele Jugendliche wie möglich zu erreichen und zu aktivieren. Sie werden über die Schulen, die Jugendtreffs, die Vereine und Verbände sowie über das Internet durch Online-Befragungen und die für sie relevanten sozialen Netzwerke erreicht.“

Der Titel des Projektes sei in Anlehnung an den Begriff „Web 2.0“ gewählt worden, erläutert Gittel. „Im Web 2.0 können die Nutzer die Inhalte des Netzes aktiv mitbestimmen und selbst produzieren. Diesen Ansatz verfolgen wir für die Jugendarbeit im gesamten Kreis Höxter.“ Es lege den Schwerpunkt auf die Beteiligung der Jugendlichen und der Akteure der Jugendarbeit im Kreis Höxter. „Die Jugendlichen und die Akteure werden die Inhalte des Projektes mitbestimmen, produzieren und Demokratie kennen und verstehen lernen. Durch Arbeitskreise, soziale Netzwerke und regelmäßige Treffen werden sie sich untereinander produktiv vernetzen. Darüber hinaus erhalten die Jugendlichen durch das Projekt Unterstützung bei den Kommunikationsprozessen mit politischen Entscheidungsträgern“, so Gittel.

Genauso wie die Verantwortlichen beim Kreises Höxter hofft sie auf eine rege Beteiligung, zunächst für die Auftaktveranstaltung am 3. März im Berufskolleg Kreis Höxter in Brakel. Deren Moderation übernimmt Susanne Stork von Radio Hochstift, erwartet wird auch ein Vertreter vom NRW-Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration. Anmeldungen nimmt Freya Gittel bis zum Freitag, 23. Februar entgegen, telefonisch 05531/706-3005 oder per E-Mail unter f.gittel@projekt-begegnung.de.


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