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Fotoausstellung „Im Eis – Faszination Arktis“ von Simone Flörke im Kreishaus

Auf der Suche nach Abenteuern zieht es viele Menschen in die arktischen Extremregionen. So auch Simone Flörke. Insgesamt 18 Mal reiste die Journalistin in den vergangenen Jahren in die Kälte – etwa nach Grönland oder Spitzbergen.

Einblicke in das Ewige Eis

Fotos ihrer Expeditionstouren sind derzeit in der Ausstellung „Im Eis – Faszination Arktis“ im Kreishaus in Höxter zu sehen.
Ob zu Fuß, auf dem Hundeschlitten, mit dem Schnee-Scooter bei Temperaturen bis zu minus 45 Grad durch die Eiswüste, im Hubschrauber über die Eisfjorde Grönlands oder mit dem Schlauchboot ganz nah ran an die kalbenden Gletscher – kaum ein Abenteuer, das Simone Flörke bei ihren Reisen in einer der kältesten Erdregionen ausgelassen hat. Mit ihrer Kamera hat sie dabei einmalige Naturaufnahmen gemacht. Auch Wale, Eisbären oder Polarfüchse hat sie in ihrem natürlichen Lebensraum vor die Linse bekommen.

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Faszination Arktis: Im Beisein vieler Gäste hat Landrat Friedhelm Spieker die Fotoausstellung von Simone Flörke im Kreishaus in Höxter eröffnet. Die Journalistin reist seit vielen Jahren in die Arktis und hat dabei beeindruckende Naturaufnahmen gemacht. Foto: Kreis Höxter

„Ihre Bilder sind wirklich beeindruckend. Kaum eine Region dieser Erde führt uns unsere Freiheit, aber auch unsere Verantwortung der Natur gegenüber so klar und unleugbar vor Augen wie die Arktis“, sagte Landrat Friedhelm Spieker anlässlich der feierlichen Eröffnung der Ausstellung.

Besonders dankte er der Journalistin, dass sie die Öffentlichkeit an ihren Erlebnissen teilhaben lässt, indem sie zum Beispiel darüber berichtet und zu Vortragsabenden in die Volkshochschule Höxter oder das Waldinformationszentrum Hammerhof einlädt. „Damit bringen sie uns die Arktis ein Stückchen näher“, lobte Landrat Spieker.

Zerbrechliches Ökosystem

Den Gästen der Ausstellungseröffnung berichtete Simone Flörke von ihren Erlebnissen während ihrer zahlreichen Reisen. „Die Schönheit und die Weite der arktischen Landschaft sind einfach unbeschreiblich. Aber leider ist das Ökosystem gleichzeitig auch sehr zerbrechlich und wird zum Beispiel von den Folgen des Klimawandels bedroht“, erläuterte sie ihrem Publikum.

Die Fotoausstellung von Simone Flörke ist noch bis zum 12. Januar 2018 im Bereich vor der Aula des Kreishauses zu sehen.