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Kreis Höxter hat bundesweit größte Dichte an Lernwerkstätten

Entdeckendes Lernen in der Lernwerkstatt wird in der Bildungsregion Kreis Höxter bereits in insgesamt 29 Kindertageseinrichtungen, Grundschulen, weiterführenden Schulen und erfolgreich umgesetzt.

„Damit nehmen wir bundesweit eine Vorreiterrolle ein. Nirgendwo gibt es eine größere Dichte an Lernwerkstätten als in der Bildungsregion Kreis Höxter“, freut sich Kreisdirektor Klaus Schumacher.

Allein in 2017 ließen sich in der dritten Fortbildungsreihe zum Thema Lernwerkstätten 30 Lehrerinnen und Erzieherinnen aus neun Kitas, zwei Grundschulen, einer Förderschule, einer Gesamtschule, einer Sekundarschule und einem Gymnasium zu Projektverantwortlichen ausbilden. In einer Feierstunde erhielten alle Teilnehmerinnen ein Zertifikat.

Zertifikatsübergabe für Lernwerkstätten
Glückliche Gesichter bei den Lehrerinnen und Erzieherinnen, die an der dritten Fortbildungsreihe zum Thema Lernwerkstätten teilgenommen und dafür ihr Zertifikat erhalten haben. Beglückwünscht wurden sie von (v. r.) Petra Spier (Vorsitzende Verein Natur und Technik), Lena Döring (Abteilung Bildung und Integration des Kreises Höxter), Dr. Sandra Legge (Leiterin der Abteilung Bildung und Integration des Kreises Höxter), dem Landtagsabgeordneten Matthias Goecken, dem Bundestagsabgeordneten Christian Haase und Willebadessens Bürgermeister Hans-Hermann Bluhm. Foto: Kreis Höxter

„Neben der naturwissenschaftlich-technischen Ausrichtung werden in den Lernwerkstätten auch sprachliche Fähigkeiten gefördert. Deshalb enthielt auch die dritte Qualifizierungsreihe einen speziellen Block zur Sprachbildung“, erläutert Dr. Sandra Legge, Leiterin der Abteilung Bildung und Integration des Kreises Höxter.

Besuch einer Lernwerkstatt in Berlin

Geleitet wurde die Fortbildung von Professor Dr. Hartmut Wedekind von der Alice Salomon Hochschule Berlin und der Logopädin Veronika Meiwald. Die sieben verschiedenen Module beinhalteten Themen wie Entdeckendes Lernen, Lernwerkstatttypen und Material, Sprache erwerben im Kontext gemeinsamen Tuns sowie Interaktionsqualitäten von Sprachbildungsangeboten. Zudem besuchten die Fortbildungsteilnehmerinnen eine Lernwerkstatt in Berlin.

„Das Konzept ist ein hervorragender Beitrag zur individuellen Förderung von Kindern. In den Lernwerkstätten können sie experimentieren und ihre eigenen Erfahrungen machen. Wir freuen uns sehr über die großartige Beteiligung aller Schulen und Kindertageseinrichtungen“, sagt Petra Spier. Sie ist Vorsitzende des Vereins Natur und Technik, der die Einrichtung der Lernwerkstätten und die Durchführung der Fortbildungsreihe gemeinsam mit dem Kreis Höxter sowie der Doris-Wolff-Stiftung finanziell unterstützt.

Teilnehmende Einrichtungen der 3. Fortbildungsreihe:

  • Kath. Kindertageseinrichtung „Zum Verklärten Christus“, Bad Driburg
  • Sekundarschule Beverungen, Beverungen
  • Kath. KiTa St. Nikolaus, Borgentreich-Natzungen
  • Brüder-Grimm-Schule, Brakel
  • Gesamtschule Brakel, Brakel
  • Kath. Kindertageseinrichtung St. Joseph, Marienmünster-Bredenborn
  • Familienzentrum St. Nikolaus, Nieheim
  • Kath. Grundschule der Stadt Nieheim, Nieheim
  • Städt. Kita „Die kleinen Grashüpfer“, Nieheim
  • Städt. Kita Abenteuerland, Nieheim-Oeynhausen
  • Städt. Kindergarten „Arche Noah“, Nieheim-Sommersell
  • Gemeinschaftsgrundschule der Stadt Steinheim, Steinheim
  • Hüffertgymnasium, Warburg
  • Graf-Dodiko-Schule, Warburg
  • Familienzentrum Zipfelmütze, Willebadessen

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