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Selbsthilfe bei Demenz: Info-Veranstaltung des Kreises Höxter am 13. Oktober in Höxter

Mit einer Demenzerkrankung treten bei Betroffenen und Angehörigen oft viele Fragen und Unsicherheiten auf. Deshalb laden der Kreis Höxter, das Netzwerk Pflege und der Paritätische Wohlfahrtsverband am Freitag, 13. Oktober, ab 17 Uhr zu der Informationsveranstaltung „Selbsthilfe bei Demenz“ in den großen Saal der „Aktion Silberfisch“, Neue Straße 15 in Höxter, ein.

 

Bild Selbsthilfe Demenz
Selbsthilfeangebote können für Menschen, die demenzerkrankte Angehörige pflegen, eine große Unterstützung leisten. Deshalb laden (v. l.) Anja Lücke (Geschäftsführerin des Netzwerks Pflege im Kreis Höxter), Gerhard Handermann (Leiter des Fachbereichs Familie, Jugend und Soziales des Kreises Höxter) und Liesa Warneke (Abteilung Soziales, Pflege und Schwerbehinderung des Kreises Höxter) am 13. Oktober zu der Informationsveranstaltung „Selbsthilfe bei Demenz“ in den großen Saal der „Aktion Silberfisch“ in Höxter ein.Foto: Kreis Höxter

 

Sie richtet sich speziell an pflegende Angehörige von Menschen mit Demenz.

Dabei informiert der Chefarzt der Geriatrischen Rehabilitation der Weserberglandklinik in Höxter, Dr. Thorsten-R. Diercks, unter dem Titel „Was ist los mit mir – werde ich langsam verrückt?“ allgemein über Ursachen und Verlauf von Demenzerkrankungen. Reiner Bracht vom Landesverband der Alzheimer Gesellschaften NRW erläutert, was Selbsthilfe im Bereich Demenz leisten kann. Als Leiterin einer Angehörigen-Demenzgruppe in Steinheim wird zudem Antje Hölscher von ihrer Arbeit und ihren persönlichen Erfahrungen berichten.

Während der Vorträge bieten die Veranstalter in einem Nebenraum ein Betreuungsprogramm für demenzerkrankte Angehörige an.

„Fast ein Drittel der Pflegebedürftigen im Kreisgebiet ist in ihrer Alltagsbewältigung erheblich eingeschränkt. Meist liegt das an Demenzerkrankungen wie zum Beispiel Alzheimer. Betroffene brauchen besondere Zuwendung. Aber auch deren Angehörige benötigen Unterstützung, um diesen besonderen Kraftakt meistern zu können. Selbsthilfegruppen können mit ihrer Arbeit dazu einen sehr großen Beitrag leisten“, erklärt Gerhard Handermann, Leiter des Fachbereichs Familie, Jugend und Soziales des Kreises Höxter. „Sie geben pflegenden Angehörigen zum Beispiel die Möglichkeit, sich untereinander auszutauschen. Für viele Menschen ist das eine enorme Hilfe.“

Organisiert wird die Info-Veranstaltung „Selbsthilfe bei Demenz“ von der Arbeitsgruppe Demenz des Netzwerks Pflege im Kreis Höxter. „Wir haben uns das Ziel gesetzt, Hilfen für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen zu bündeln und zu erweitern“, sagt Anja Lücke, Geschäftsführerin des Netzwerks Pflege im Kreis Höxter. „Durch gezielte Informationen sollen Betroffene und Angehörige erfahren, wo und wie sie Hilfe erhalten können, aber auch, wie sie selbst aktiv werden können.“

Die Veranstaltung wird durch das Projekt „Aufbau und Stärkung der Demenzselbsthilfe in NRW“ des Landesverbandes der Alzheimer Gesellschaften NRW e. V. unterstützt und durch das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen und die Pflegekassen gefördert.


Kontakt zu Selbsthilfegruppen im Kreis Höxter
Mehr als 70 Selbsthilfegruppen zu chronischen Erkrankungen, Behinderungen, Sucht oder soziale Themen gibt es im Kreis Höxter. Sie entstehen, weil Menschen aus eigener Kraft und zusammen mit anderen ihre Lebenssituation verbessern wollen. In den Gruppen finden sie Austausch und wichtige Unterstützung. Informationen über die verschiedenen Angebote gibt das Selbsthilfe-Büro Kreis Höxter des Paritätischen Wohlfahrtsverbands, Neue Straße 15 in Höxter. Die Sprechstunden sind montags von 14 bis 17 Uhr, mittwochs von 9 bis 12.30 Uhr sowie nach Vereinbarung. Telefonisch ist das Team unter der Nummer 05271 / 6941045 erreichbar.


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