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3. Integrationskonferenz des Kreises Höxter: Integrationskonzept wird überarbeitet

Was läuft gut und was muss noch verbessert werden? Diese Fragen standen im Mittelpunkt der dritten Integrationskonferenz des Kreises Höxter. Über 130 Teilnehmer diskutierten in verschiedenen Workshops darüber, wie die Integration der zugewanderten Menschen erfolgreich gestaltet werden kann.


 „Möglichst viele Menschen am Integrationsprozess zu beteiligen, ist für uns im Kreis Höxter eines der wichtigsten Ziele“, erklärt Kreisdirektor Klaus Schumacher. Die Erfahrungsberichte der vielen ehren- und hauptamtlichen Integrationshelfer seien sehr wichtig, um daraus konkrete Maßnahmen abzuleiten.

Bild_Integrationskonferenz
Gemeinsam mit über 130 ehren- und hauptamtlichen Integrationshelfern haben (v. l.) Referent Nils Hans vom Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung, Sandra Zengerling (Leiterin des Kommunalen Integrationszentrums) und Kreisdirektor Klaus Schumacher diskutiert, wie die Integration im Kreis Höxter verbessert noch werden kann.


„Gemeinsam möchten wir das vorhandene Integrationskonzept des Kreises Höxter überarbeiten und an die aktuellen gesellschaftspolitischen Herausforderungen anpassen“, sagt Sandra Zengerling, Leiterin des Kommunalen Integrationszentrums.

Die Integrationskonferenz war dazu ein erster wichtiger Schritt. In den vier Themenräumen „Interkommunales Kommunikations- und Steuerungs-konzept“, „Arbeit und Wirtschaft“, „Bürgerliches Engagement und politische Partizipation“ und „Integration durch Kultur, Sport und Freizeit“ diskutierten die Teilnehmer, welche Maßnahmen und Angebote gut funktionieren und wo noch Verbesserungsbedarf besteht.

So zeigte sich in den Arbeitsgruppen, dass in vielen Bereichen der Migrationsarbeit die Kommunikation der unterschiedlichen Akteure und Netzwerke sehr gut funktioniert. Auch der Sprachlotsenpool und die interkulturelle Öffnung der Verwaltungen wurden von den Teilnehmern als positiv bewertet.

Beim Thema Arbeit und Wirtschaft wünschten sie sich hingegen eine stärkere Koordinierung der Integration in den Arbeitsmarkt, zum Beispiel durch einen zentralen Ansprechpartner oder eine Netzwerkgruppe. Auch eine stärkere Vernetzung der Sportvereine im Kreisgebiet mit den Flüchtlingsinitiativen wurde in den Arbeitsgruppen diskutiert.

„Aus den Ergebnissen der Integrationskonferenz formulieren wir nun übergeordnete Ziele für das Integrationskonzept und entwickeln aus den vielen verschiedenen Ideen und Maßnahmen Projekte und Programme“, fasst Sandra Zengerling zusammen.

Die ausführliche Dokumentation der Ergebnisse finden Sie hier:

Dokumentation der Integrationskonferenz 2017Dokumentation der Integrationskonferenz 2017

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