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Sozialdatenbericht 2016 präsentiert sich als kompaktes Zahlenwerk

Im Sozialdatenbericht 2016 informiert der Kreis Höxter wieder in kompakter Form über die Entwicklung von Sozialleistungen. „Damit ist er ein Spiegelbild der sozialen und gesellschaftlichen Entwicklung in unserem Kulturland“, erklärt Landrat Friedhelm Spieker.

Ein wichtiges Thema sei die Kostenausweitung im Sozial- und Jugendhilfebereich. „Mit immer neuen Aufgaben und steigenden gesetzlichen Standards wächst auch die finanzielle Belastung – und das bereits seit mehreren Jahren. Umso wichtiger ist die umsichtige Planung, die wir im Kreis Höxter traditionell verfolgen. Der Sozialdatenbericht für das Jahr 2016 bietet der Politik und den Verantwortlichen eine umfassende Datenbasis für ihre Entscheidungen“, so Landrat Spieker.

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Gemeinsam mit Liesa Warneke (Abteilung Soziales, Pflege und Schwerbehinderung) präsentieren (von links) Gerhard Handermann, Leiter des Fachbereichs Familie, Jugend und Soziales, Landrat Friedhelm Spieker und Abteilungsleiter Klaus Brune den Sozialdatenbericht 2016 des Kreises Höxter.


Erstmalig wurde der Bericht deshalb um einen allgemeinen Teil ergänzt, in dem wichtige Zahlen, Daten und Fakten des Kreises Höxter dem Landesdurchschnitt gegenübergestellt werden.

Ein Schwerpunkt der Arbeit des Kreises Höxter im sozialen Bereich bleibt die Weiterentwicklung von Strukturen, um die Pflege zu Hause für die Pflegebedürftigen und ihre Angehörigen noch mehr zu stärken und zu optimieren. „Die ambulante Pflege hat Vorrang vor der stationären Pflege – das ist nicht nur der Herzenswunsch vieler älterer Menschen, die so lange wie möglich in ihren eigenen vier Wänden leben möchten, sondern auch ein klarer gesetzlicher Auftrag“, erläutert der Leiter des Fachbereichs Familie, Jugend und Soziales des Kreises Höxter, Gerhard Handermann.

Wichtig bleibt für den Kreis Höxter auch weiterhin, gemeinsam mit Kommunen und Kooperationspartnern Wege auszuloten, wie den aktuellen Herausforderungen begegnet werden kann. „Wie gut das gelingen kann, zeigt zum Beispiel die neu gegründete Arbeitsgruppe Demenz. Sie ist eine Kooperation der Senioren- und Pflegeberatungsstelle und des Netzwerks Pflege und wird gefördert durch das Bundesprogramm ‚Lokale Allianzen für Menschen mit Demenz‘“, für das der Kreis Höxter im September 2016 die Zusage erhalten hat“, freut sich Landrat Spieker. Diese Arbeitsgruppe habe zum Beispiel die erfolgreiche Info-Broschüre „Demenz-Wegweiser“
zusammengestellt, von der bislang über 1.500 Exemplare an interessierte Bürger verteilt worden sind.

Der Sozialdatenbericht 2016 enthält auch Informationen über die umfangreiche finanzielle Unterstützung von Menschen mit Behinderungen. Diese Leistungen werden vom Kreis Höxter, im Wesentlichen aber vom Landschaftsverband Westfalen-Lippe erbracht.
„Mit seinen sozialen Leistungen, ergänzt durch die Unterstützungsangebote der Wohlfahrtsverbände, leistet der Kreis Höxter einen wichtigen Beitrag zur sozialen Sicherung der hier lebenden Menschen“, fasst Handermann die Vielfalt der Aufgaben zusammen.


Sozialdatenbericht Kreis Höxter 2016, 1262 KB

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