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Von der Theorie zur Praxis: Bestandserhebung zur Barrierefreiheit im öffentlichen Raum startet

„Wir freuen uns sehr, dass so viele an der Schulung teilgenommen haben und die Bestandsaufnahme in den teilnehmenden Stadtgebieten nun beginnen kann“, sagt Klaus Brune vom Kreis Höxter, Leiter der Abteilung Soziales, Pflege und Schwerbehinderung.

„Genug Theorie – nun wird gehandelt“, waren sich alle Teilnehmer einig, dass sie nun gerüstet sind, um die Barrierefreiheit im öffentlichen Raum kritisch unter die Lupe nehmen zu können.

Häufig erschweren bauliche Barrieren älteren Menschen und Menschen mit Behinderung im Alltag die Teilhabe an der Gesellschaft. Deshalb hat die Agentur Barrierefrei NRW mit Unterstützung des Ministeriums für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen das Programm „Bestandsaufnahme zur Barrierefreiheit öffentlicher Einrichtungen in NRW“ ins Leben gerufen.
 

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Sie hatten großes Interesse an der Schulung der Agentur Barrierefrei NRW in der Aula des Kreishauses in Höxter: Vertreter des Kreises Höxter, der Städte Borgentreich, Brakel, Höxter, Marienmünster, Steinheim, Warburg und Willebadessen sowie Ehrenamtliche aus den Stadtgebieten wissen nun, wie die Bestandserhebung funktionieren soll. Foto: Kreis Höxter


Im September letzten Jahres fand deshalb im Kreishaus in Höxter eine Informationsveranstaltung statt, an der Vertreter der Städte Borgentreich, Brakel, Höxter, Marienmünster, Steinheim, Warburg und Willebadessen sowie Ehrenamtliche teilgenommen haben. Dieser Kreis traf sich nun erneut in Höxter, um von Martin Philippi, Ruth Westphal und Virginia Grossek von der Agentur Barrierefrei NRW aus erster Hand zu erfahren, wie genau die Datenerfassung erfolgen soll.
 

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Martin Philippi (von links), Ruth Westphal und Virginia Grossek von der Agentur Barrierefrei NRW stellten bei der Schulung ihre hohe Kompetenz und Erfahrung in Fragen der Barrierefreiheit unter Beweis. Foto: Kreis Höxter


Ziel des Programms ist es, eine landesweite internetbasierte Datenbank aufzubauen. Es geht nun darum, in diese Datenbank auch detaillierte Daten aus den kreisangehörigen Städten aufzunehmen. Betroffene sollen dort nachlesen können, welche öffentlichen Einrichtungen barrierefrei gestaltet sind. So können sie selbst beurteilen, ob sie vor Ort – angesichts ihrer individuellen Bedarfslage – zurechtkommen. Damit soll die Teilhabe von älteren Menschen und Menschen mit Behinderung an der Gesellschaft gefördert sowie die Führung eines selbstbestimmten Lebens erleichtert werden.

Die der Bestandsaufnahme zugrunde liegenden Kriterien wurden gemeinsam vom Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen, der Agentur Barrierefrei NRW und der Behinderten-Selbsthilfe entwickelt und abgestimmt. Die Erhebung der Daten in den Kommunen wird durch ehrenamtliche Freiwillige sowie durch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der teilnehmenden Kommunen durchgeführt.

„Soweit die ersten Erhebungen durchgeführt und mitgeteilt wurden, werden diese umgehend in unsere Datenbank übertragen“, erläuterten die Referenten. Die Ergebnisse können dann zukünftig unter www.informierbar.de im Internet abgerufen werden.


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