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Kreis Höxter will durch Optimierungen etwa 20.000 Euro einsparen

„Der Umstieg auf die Verteilung unserer Abfallgebührenscheide per E-Mail ist ein guter Beitrag zum Umweltschutz“, sagt Michael Werner vom Kreis Höxter, Leiter des Fachbereichs Umwelt, Planen, Bauen.

„Durch verschiedene Optimierungen im Zusammenhang mit dem Versand der Bescheide könnten so pro Jahr rund 20.000 Euro eingespart werden!“

Erste Maßnahmen, die Kosten für den Versand der Abfallgebührenbescheide zu senken, hat der Kreis Höxter schon erfolgreich unternommen. So wurden 2013 und 2016 zu Beginn des Jahres keine neuen Abfallgebührenbescheide verschickt, denn in den Bescheiden der Vorjahre war bereits auf deren Gültigkeit auch für das jeweilige Folgejahr hingewiesen worden. „Mit dieser Maßnahme können wir im Idealfall eine Ersparnis von rund 20.000 Euro erreichen“, erläutert Werner, „so viel kostet es, die Jahresbescheide vom Rechenzentrum Lemgo drucken, kuvertieren und vergünstigt per Post verschicken zu lassen.“

Einige hundert Haushalte haben sich jedoch nachträglich eine Kopie des nicht mehr vorhandenen Bescheides zusenden lassen, so dass nicht die volle Einsparung realisiert wurde. Die Erfahrungen der letzten Jahre zeigen allerdings, dass es die überwiegende Zahl der Bürgerinnen und Bürger als sinnvoll und kostensparend ansieht, keine Bescheide mehr zu verschicken, wenn sich nichts ändert. „Wir wissen auch aus anderen Kreisen, die teilweise über Jahre keine Bescheide verschicken, dass dieses System nach kurzer Eingewöhnungszeit hervorragend funktioniert“, berichtet Dr. Kathrin Weiß vom Kreis Höxter, Leiterin der Abteilung Umweltschutz und Abfallwirtschaft. Deshalb sollen die Bescheide in Zukunft so lange gültig sein, bis sich zum Beispiel durch eine neue Gebührensatzung oder einen Wechsel der Behälter auf dem jeweiligen Grundstück etwas ändert.

„Weitere erhebliche Einsparungen wären möglich, wenn wir zukünftig die Abfallgebührenbescheide nicht mehr auf dem Postwege, sondern per elektronischer Post versenden“, erläutert Dr. Weiß. Sowohl die Portokosten als auch die begleitenden Versandkosten, wie Papier, Kuvert und das Kuvertieren, könnten eingespart werden. „Das setzt jedoch voraus, dass sich die Bürgerinnen und Bürger mit diesem Vorgehen individuell einverstanden erklären.“ Deshalb soll beim Versand der Bescheide für 2017 ganz deutlich darauf hingewiesen werden, dass sich idealerweise jeder für den E-Mail-Versand anmeldet. „Wir können hier nur an alle appellieren, dieses umweltschonende und vor allem kostensparende Verfahren zu unterstützen“, so Dr. Weiß.

 


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