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Ambulanter Kinder- und Jugendhospizdienst Paderborn-Höxter stellt seine Arbeit vor

„Ihr Kind ist unheilbar krank“ - nach dieser Diagnose ist in einer Familie nichts mehr wie es war. Der Ambulante Kinder- und Jugendhospizdienst Paderborn-Höxter begleitet Kinder und Jugendliche mit einer lebensverkürzenden Erkrankung und unterstützt ihre Familien.

Im Ausschuss für Familie, Gesundheit und Soziales des Kreises Höxter stellte die ehrenamtliche Mitarbeiterin, Andrea Remple-Sandfort, das Angebot für Familien vor.

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Andrea Remple-Sandfort stellte den Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst Paderborn-Höxter vor, der Kinder und Jugendliche mit lebensverkürzenden Erkrankungen und ihre Familien unterstützt.


„Auch wenn mit fortschreitender Erkrankung oft Behinderungen verbunden sind, geht es darum, den Kindern und Jugendlichen Erfahrungen von Alltagsnormalität und Lebensfreude zu ermöglichen“, erklärte sie. Dabei können die 46 ehrenamtlich Aktiven vom Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst (AKHD) auf vielfältige Weise Unterstützung leisten. Für diese Aufgabe haben sie eine spezielle Qualifizierung absolviert, um die belasteten Familien kompetent zu begleiten. „Auch starke Familien können Hilfe gut gebrauchen“, sagte sie.

Der ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst kommt zu den Familien. Dabei entscheiden die Kinder, ihre Familien und die Ehrenamtlichen gemeinsam, ob die Chemie stimmt. Vertrauen und Sympathie seien die Grundlage. „Wir bieten Hilfe bei Freizeit- und Familienaktivitäten an und begleiten Familien in besonders belasteten Phasen“, erläuterte Andrea Remple-Sandfort den Ausschussmitgliedern. Als Beispiele für gemeinsame Unternehmungen nannte sie: „Mit den Kindern oder ihren Geschwistern oder der ganzen Familie schwimmen gehen, spielen, vorlesen, erzählen, zusammen die Natur erleben oder ins Kino gehen. Das, was Kinder und Jugendliche eben gern machen, soweit sie es mit ihrer Erkrankung können“, sagte sie. Es sei wichtig, die Kinder nicht nur als Kranke zu sehen, sondern als Persönlichkeiten. „Die Kinder und Jugendlichen wollen nicht wie ein rohes Ei behandelt werden, sondern ihrem Alter und ihren Möglichkeiten entsprechend wahrgenommen werden. Sie wollen gefördert und gefordert werden wie andere Kinder auch“, berichtete die Hospizmitarbeiterin aus Erfahrung.

Derzeit begleitet der AKHD 17 Familien mit 18 erkrankten Kindern im Alter von drei bis vierundzwanzig Jahren. Die meisten im Kreis Paderborn, nur drei Familien im Kreis Höxter. „Wir engagieren uns dafür, die Angebote des Kinder- und Jugendhospizdienstes im Kreis Höxter bekannter zu machen und freuen uns über Unterstützung dabei“, gab Andrea Remple-Sandfort einen Ausblick. Neben der Familienbegleitung und der Trauerbegleitung bieten die Ehrenamtlichen auch Familientreffen, Elternfrühstücke, Geschwisteraktivitäten, Wanderungen, Fortbildungen und Trauergruppen an.

Familien, die an den Angeboten interessiert sind, wenden sich an den Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst Paderborn-Höxter, Telefon: 0 52 51 / 398 87 98, E-Mail: paderborn@deutscher-kinderhospizverein.de.

Weitere Informationen unter: www.akhd-paderborn.de


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