schriftAAA

Suche

Treffen der Kulturakteure im Deutschen Käsemuseum in Nieheim

Mit mehr als 90 Teilnehmern bei der sechsten Auflage hat sich gezeigt, dass man die Netzwerktreffen der Kulturakteure längst als voll etabliert ansehen kann. Diesmal hatte der Kreis Höxter ins Deutsche Käsemuseum nach Nieheim eingeladen.

Und das Kommen sollte sich vor allem für die Künstler lohnen, denn gleich zwei Referenten stellten Möglichkeiten vor, wie sich die Kulturschaffenden in verschiedene Projekte einbringen können.

„Mit dem Deutschen Käsemarkt und den Nieheimer Holztagen haben wir zwei hochkarätige Veranstaltungen von überregionaler Bedeutung“, sagte Nieheims Bürgermeister Rainer Vidal zur Begrüßung und wies seiner Stadt mit einem Augenzwinkern die Rolle als „Herzstück der Kultur“ im Kreis Höxter zu. Er stellte kurz die beispielhafte Zusammenstellung des Bier-, Brot-, Käse- und Schinkenmuseums im Westfalen Culinarium sowie das Sackmuseum vor. Zahlreiche Teilnehmer hatten zuvor schon das Angebot einer Führung genutzt.

Netzwerktreffen_Nieheim_Gruppe
Eine ungewöhnliche Kulisse hat das Deutsche Käsemuseum in Nieheim beim sechsten Netzwerktreffen der Kulturakteure geboten. Über die erneut große Teilnahme freuten sich (von links): Christina Wendorff vom Kreis Höxter (Leiterin der Abteilung Schule und Kultur), Kreisdirektor Klaus Schumacher, Kulturmanagerin Julia Siebeck, Martin Stamm vom Heimat- und Verkehrsverein Nieheim (Vorsitzender des Kulturbeirates) und Referent Willi Frewer. Foto: Kreis Höxter

Kreisdirektor Klaus Schumacher zeigte sich sehr erfreut über die erneut große Beteiligung. „Es ist wichtig, dass wir miteinander reden. Bei dem großen Engagement, das der Kreis Höxter gerade auf dem Gebiet der Kultur zeigt, gibt es immer wieder Berührungspunkte und Möglichkeiten zur Zusammenarbeit.“ Wie so etwas konkret aussehen kann, machten Willi Frewer vom Kommunalen Integrationszentrum Kreis Höxter und Christiane Sasse als Regionalmanagerin für LEADER im Kulturland Kreis Höxter in ihren Vorträgen deutlich.

Unter dem Motto „Kulturarbeit mit Geflüchteten“ stellte Willi Frewer Möglichkeiten der Vernetzung von Kultur und Interkultur im Kreis Höxter dar. „Wir legen als Kommunales Integrationszentrum großen Wert darauf, dass die Integration nicht nur einseitig verläuft, sondern dass immer ein Austausch stattfindet. Bei vielen Projekten beziehen wir die Kultur aus den Heimatländern der Geflüchteten mit ein.“ Ein weites Spektrum an Aktivitäten sei für die Zukunft geplant, das Kommunale Integrationszentrum würde sich sehr freuen, wenn Künstlerinnen und Künstler ihre Ideen mit einbringen. Ansprechpartnerin ist Tuija Niederheide (Telefon: 05271 / 965-3613, E-Mail: t.niederheide@kreis-hoexter.de).

Für gute Ideen offen zeigte sich auch Christiane Sasse, die zunächst einmal grob skizzierte, was eigentlich hinter dem europäischen Förderinstrument LEADER steckt und wie die Regionale Entwicklungsstrategie „Stadt-Land-Dorf“ umgesetzt werden kann. „Jeder Künstler sollte überlegen, ob er nicht ein Projekt angehen kann, das den Förderrichtlinien entspricht“, sagte sie und ließ durchblicken, dass durchaus erhebliche Mittel zur Verfügung stehen. Sie sei zusammen mit ihrer Kollegin Lia Potthast bei der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung in Höxter für Beratungsgespräche zu erreichen (Telefon: 05271 / 974344, E-Mail: cs@leader-in-hx.eu).

Kulturmanagerin Julia Siebeck nutzte die Gelegenheit, einen ersten offiziellen Dank auszusprechen für die rege Beteiligung der Kulturakteure am neuen Internetauftritt (www.netzschafftkultur.de). Gleichzeitig forderte sie aber auf, auch weiterhin fleißig Informationen zu liefern, um die Seiten mit Leben zu füllen.


Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Website stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Wenn Sie dies nicht wünschen, verlassen Sie die Seite oder ändern Ihre Einstellungen in Ihrem Browser. Weitere Informationen finden Sie hierOK