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Rat und Hilfe bei alters- und pflegegerechter Lebensgestaltung jetzt auch in Brakel

„Die meisten Menschen wünschen sich, möglichst lange ein selbstbestimmtes Leben zu Hause in der Familie zu führen“, sagt Abteilungsleiter Klaus Brune vom Kreis Höxter. Dies unterstützt die Kreisverwaltung mit umfassenden Beratungsleistungen. Ab Freitag, 4. Dezember, wird nun auch im Brakeler Rathaus an jedem ersten Freitag im Monat ein Beratungsservice angeboten.

Jeden ersten Freitag im Monat gibt es im Rathaus in Brakel nun einen kostenlosen und unabhängigen Beratungsservice der Senioren- und Pflegeberatungsstelle des Kreises Höxter. Darüber freuen sich (v. l.) Brakels Bürgermeister Hermann Temme, Norbert Löhrmann, Leiter des Fachbereis Bürgerservice der Stadt Brakel, und Anja Lücke von der Senioren- und Pflegeberatungsstelle des Kreises Höxter.

„Die steigende Zahl pflegebedürftiger Menschen und die Vielzahl von Versorgungsangeboten machen deutlich, wie wichtig eine neutrale Beratung ist“, erläutert Klaus Brune. Er ist beim Kreis Höxter verantwortlich für die Senioren- und Pflegeberatungsstelle, die bei der alters- und pflegegerechten Lebensgestaltung Rat und Hilfestellung bietet. Die Lebenserwartung steigt. Jeder fünfte Bewohner des Kreises ist älter als 65 Jahre. „Das Alter erleben viele Menschen als aktiven Lebensabschnitt. Älterwerden heißt aber auch, sich auf Veränderungen der Lebenssituation einzustellen und neue Herausforderungen zu meistern“, sagt Brakels Bürgermeister Hermann Temme mit großer Freude darüber, dass die Bürger der Stadt nun eine kostenlose, unabhängige Beratung in Anspruch nehmen können.

Bewährt hat sich solch ein monatlicher Beratungsservice vor Ort, der nun jeden ersten Freitag von 10 bis 12 Uhr im Rathaus der Stadt Brakel, Verwaltungsnebenstelle (Am Markt 4, Zimmer 1), stattfindet, bereits in Beverungen, Steinheim und Warburg. Kostenlos und unabhängig berät Anja Lücke zukünftig Betroffene und ihre Angehörigen aus Brakel und Umgebung zu allen Fragen und Problemen rund um die Themen Pflege und Leben im Alter. „Dazu gehören die Organisation häuslicher Versorgung, Hausnotrufsysteme, die Entlastung pflegender Angehöriger, Mahlzeitendienste, Pflegekurse oder Fördermöglichkeiten beim barrierearmen Umbau von Haus oder Wohnung“, nennt Lücke Beispiele.

Pflegebedürftigen, älteren, behinderten oder auch chronisch kranken Menschen steht in der Region ein wachsendes Angebot an speziellen Dienstleistungen zur Verfügung. „Da ist es für Ratsuchende oft schwierig, sich einen Überblick zu verschaffen und die richtige Wahl für eine möglichst langfristige selbstbestimmte Lebensführung zu treffen“, fasst Brune die Erfahrungen des Beratungsteams zusammen.

Wo beantrage ich eine Pflegestufe? Welche Hilfsmittel für den Alltag gibt es? Wie finde ich einen ambulanten Pflegedienst? Gibt es Fördermittel für barrierefreie Umbauten in den eigenen vier Wänden? Wer bietet Kurse in häuslicher Pflege an? Was zahlt die Pflegekasse und wer zahlt den Rest? Auf diese und weitere Fragen geben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Senioren- und Pflegeberatungsstelle des Kreises Höxter am Telefon oder im persönlichen Gespräch gern Antwort. Bei Bedarf kommen sie auch gern zu den Ratsuchenden nach Hause. 

Die Senioren- und Pflegeberatungsstelle des Kreises Höxter ist zu erreichen unter der Telefonnummer 05271 / 965-3130.
Informationen gibt es auch im Internet unter www.pflegeberatung.kreis-hoexter.de.


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