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„Gefundenes Fressen“ – landen zu viele Lebensmittel im Abfall?

In Zusammenarbeit mit dem Kreis Höxter führt die Hochschule OWL in Höxter, Fachbereich Abfallwirtschaft, im Rahmen einer Projektarbeit eine Eigenstudie zum Thema Lebensmittelverschwendung durch. Für diese Studie werden noch Freiwillige gesucht. Dazu gibt es am Mittwoch, 18. November, eine Infoveranstaltung.

Obst und Gemüse in seiner großen Vielfalt stehen den Verbrauchern zur Verfügung. Wie viel davon landet aber am Ende im Müll? Dieser Frage will eine Studie der Fachhochschule OWL nachgehen, für die noch Freiwillige gesucht werden.

Insgesamt gehen in Deutschland pro Jahr über 18 Millionen Tonnen Nahrungsmittel verloren. Dies entspricht fast einem Drittel des aktuellen Nahrungsmittelverbrauchs der Bundesrepublik. Zu diesem Ergebnis kommt eine WWF-Studie, die die Naturschutzorganisation im Juni vorgelegt hat. Davon wären mehr als die Hälfte vermeidbar. Zehn Millionen Tonnen an genusstauglichen Nahrungsmitteln, die unter hohem Arbeits- und Ressourcenaufwand produziert worden sind, landen letztendlich irgendwo entlang der Wertschöpfungskette oder beim Endverbraucher im Müll, sagt die Studie. 

Weiterhin wird ausgeführt, dass es sich bei Konsumverlusten um Einbußen an zum Verzehr geeigneten und bereits gekauften Lebensmitteln handele. Diese gingen verloren, weil unter anderem die Einkaufsplanung von Haushalten und anderen finalen Konsumenten mangelhaft sei, Lebensmittel beim Endverbraucher nicht ordnungsgemäß gelagert würden, Zubereitungstechniken, wie zum Beispiel das Schälen und Putzen von Gemüse, nicht vermieden werden könnten oder Mindesthaltbarkeitsangaben oft falsch verstanden würden.

Mit der Studie der Fachhochschule Höxter wollen Lisamarie Jaksits und Judith Lohnherr herausfinden, ob diese für ganz Deutschland erstellten Daten mit Erhebungen im ländlichen Raum vergleichbar sind. Es werden in diesem Zuge noch Freiwillige gesucht, die bereit sind, einen Monat lang (vom 20. November bis 20. Dezember) zu notieren, wie viel Lebensmittelabfall in ihrem Haushalt anfällt. Diese Eigenstudie wird selbstverständlich anonym durchgeführt.

Details werden in einer Informationsveranstaltung vorgestellt, die am Mittwoch, 18. November, in der Hochschule OWL in Höxter um 17.30 Uhr im Raum 6405 (Gebäude 6000) stattfindet. 
Wer Interesse an der Teilnahme hat, melde sich bitte unter der folgenden E-Mail-Adresse an: abfallservice@kreis-hoexter.de
Auskünfte erteilt Silke Rakel, Telefon 05271 / 965-4446.


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