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Informationen zur Notunterkunft des Kreises Höxter

Eine Notunterkunft für Flüchtlinge hat der Kreis Höxter in zwei ehemaligen Gebäuden der Bundeswehr in Höxter eingerichtet. 

Für die Verpflegung und Betreuung der dort untergebrachten Menschen sorgt das Deutsche Rote Kreuz Kreisverband Höxter. Am 14. September 2015 sind in der Notunterkunft des Kreises an der Brenkhäuser Straße die ersten Flüchtlinge angekommen.

Zur Vermeidung von Obdachlosigkeit hatte die Bezirksregierung Detmold den Kreis Höxter um Amtshilfe bei der Unterbringung von Flüchtlingen ersucht. Für die Bewältigung dieser Herausforderung hat Landrat Friedhelm Spieker in der Kreisverwaltung einen Stab unter der Leitung von Kreisdirektor Klaus Schumacher eingesetzt.

Die ehrenamtliche Helferinnen und Helfer vom DRK-Kreisverband Höxter betreuen die Kleiderkammer in der Notunterkunft des Kreises Höxter. Die Flüchtlinge kommen meist in Sommerbekleidung in der Notunterkunft an und benötigen Hosen, Pullover, Jacken und Schuhe. Unser Foto zeigt von links: Mareike Funnemann, Diana Dohmen, Christian Bergmann und Sabine Neue.

Bei der Einrichtung der Notunterkunft haben 65 ehrenamtlich Aktive vom DRK-Kreisverband Höxter, vom Feuerwehr-Kreisverband, vom THW Ortsverband Höxter und vom THW Ortsverband Soest geholfen. Ehrenamtlich Aktive von Hilfsorganisationen und Vereinen helfen bei der Betreuung der Flüchtlinge. 

„Die Unterbringung, Versorgung, Betreuung und Integration der Flüchtlinge stellen das Land, den Kreis, die Städte und Gemeinden vor große Herausforderungen. Ohne die vielen ehrenamtlich und sozial engagierten Bürgerinnen und Bürger bei uns im Kreis Höxter wäre es kaum möglich gewesen, in so kurzer Zeit eine so große Zahl von Menschen auf der Flucht würdig unterzubringen und zu betreuen“, dankt Landrat Friedhelm Spieker den vielen freiwilligen Helferinnen und Helfern. 

„In diesen Zeiten, in denen Hilfsbereitschaft besonders gefordert ist, leistet das Ehrenamt mit zahlreichen Aktivitäten und Initiativen einen unschätzbaren Beitrag zur Bewältigung der Flüchtlingsnot“, sagte er.

Fragen und Antworten

An dieser Stelle beantworten wir häufig gestellte Fragen, die zur Notunterkunft des Kreises an der Brenkäuser Straße in Höxter gestellt werden.

Wie viele Flüchtlinge sind in der Notunterkunft des Kreises untergebracht?
In der Notunterkunft können bis zu 258 Flüchtlinge untergebracht werden. Da die Flüchtlinge nur für kurze Zeit in der Notunterkunft Zuflucht finden, ändert sich die Belegung.

Wie lange bleiben die Flüchtlinge in der Notunterkunft des Kreises Höxter?
Sie bleiben in der Regel wenige Wochen. Nach der medizinischen Erstuntersuchung und Registrierung reisen sie von hier aus in andere Unterkünfte.

Woher kommen die Menschen?
Ein großer Teil der Flüchtlinge kommt aus Syrien und Bangladesch, aber auch aus vielen anderen Nationen wie Afghanistan, Irak oder Pakistan. Darunter sind auch Familien.

Wie werden die Flüchtlinge versorgt?
Die Notunterkunft wird vom Deutschen Roten Kreuz Kreisverband Höxter betrieben. Unterstützung leistet eigenes Personal des Kreises Höxter, vor allem bei der Aufnahme der Flüchtlinge in die Einrichtung und der Ausgabe des Taschengelds. Die Verpflegung wird angeliefert.

Wie sind Sicherheit und Ordnung gewährleistet?
Mit dem Ziel, gemeinsam für die Sicherheit der Bevölkerung und der Flüchtlinge in der neuen Notunterkunft an der Brenkhäuser Straße zu sorgen, wurde extra eine Ordnungspartnerschaft gebildet. Unter der Leitung des Kreisdirektors sind in dieser Ordnungspartnerschaft neben dem Kreis Höxter die Polizei, die Stadt Höxter und der DRK-Kreisverband Höxter, der die Flüchtlinge in der Notunterkunft betreut, sowie Feuerwehr und Bundeswehr vertreten. Ein professioneller Sicherheitsdienst kümmert sich im 24-Stunden-Betrieb um Sicherheit und Ordnung. Zudem zeigt die Polizei verstärkt Präsenz.

Wie werden die Flüchtlinge medizinisch betreut?
Der Gesundheitsdienst des Kreises Höxter koordiniert die Erstuntersuchungen und Impfungen. Erkrankte Personen werden zu einem niedergelassenen Arzt gebracht.

Wie kann ich helfen?
Da der überwiegende Teil der Betreuung ehrenamtlich vom Deutschen Roten Kreuz geleistet wird, ist jeder herzlich willkommen, der diese Arbeit unterstützen möchte. Wer also ehrenamtlich mitarbeiten möchte, setze sich bitte mit dem DRK Kreisverband Höxter, Moltkestraße 9 in Höxter in Verbindung, per Telefon 05271 / 932150 oder per E-Mail:info@hoexter.drk.de

Wo kann ich die Spenden abgeben?
Bitte beachten Sie, dass Sachspenden NICHT direkt in der Notunterkunft abgeben werden können! Es gibt dort keine Lagerkapazitäten. 
Die Spenden werden nur entgegengenommen in der Geschäftsstelle des DKR Kreisverbandes Höxter, Moltkestraße 9 in Höxter.

Was wird benötigt?
Momentan werden folgende Dinge besonders benötigt:

Für die vielen wissbegierigen, Deutsch lernenden Flüchtlinge:

  • Schreibblöcke, kariert und liniert
  • Weißes unliniertes Papier
  • Stifte, Bleistifte, Kugelschreiber
  • Radiergummi, Anspitzer
  • Hefter/Ordner
  • Bilderbücher/Zeigebücher
  • Allgemeiner Schul-/Lernbedarf
  • Deutschschulbücher Grundschule 1 + 2 Klasse (bitte keine weiteren Fächer oder Klassen)

Allgemeine Kleidung:

  • Herren Jeanshosen Größe 46 - 52 ( Amerikanisch: 30 - 36)
  • Herren Pullover Größe 46 - 52 (Amerikanisch S - L)
  • Herren Schuhe/ Sportschuhe Größe 39 - 43
  • Herren Socken, Unterwäsche, Unterhemden
  • Herren T-Shirts Größe S - L
  • Herren Winterjacken Größe 46 - 52 (Amerikanisch S - L)
  • Mützen, Schals, Halstücher, Handschuhe


Wo gibt es weitere Informationen zum Thema Flüchtlinge in Deutschland?
Beim Bundesministerium des Innern 
Beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge 

Der Sanitätsdienst des DRK-Kreisverbandes Höxter kümmert sich unter anderem um die Behandlung kleiner Verletzungen und Erkrankungen sowie um die Organisation und Vermittlung zu niedergelassenen Ärzten. Zu den Aufgaben zählt aber auch die allgemeine Aufklärung der Flüchtlinge über die gesundheitliche Versorgung in Deutschland. Unser Foto zeigt DRK-Mitarbeiterin Gudrun Gabe.