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Kreis Höxter versendet Fragebögen an Vermieter

Für Bezieher von Sozialleistungen übernimmt der Kreis Höxter die Miet- und Heizkosten. „In angemessener Höhe“, betont Gerhard Handermann, Leiter des Fachbereichs Soziales beim Kreis Höxter. „Welche Miethöhen in der Region angemessen sind, wollen wir durch eine Erhebung bei Vermietern feststellen.“

In den kommenden Tagen erhalten Vermieter Post mit Fragebögen aus dem Kreishaus, verbunden mit der Bitte, sich an der Erhebung zu beteiligen. „Die Daten werden anonymisiert ausgewertet. Der Datenschutz ist gewährleistet, versichert Klaus Brune, Leiter der Abteilung Finanzielle Hilfen beim Kreis Höxter. 

Mit der Erstellung des Gutachtens zu Mietwerten in den zehn Städten hat der Kreis Höxter die Beratungsgesellschaft „Analyse und Konzepte“ aus Hamburg beauftragt. „Wir wollen damit für Rechtssicherheit bei der Frage sorgen, welche Miethöhen im Kreis Höxter angemessen sind“, erläutert Brune. Die beauftragte Beratungsgesellschaft hat bundesweit bereits für mehr als 40 Kommunen entsprechende Gutachten erstellt und verfügt über langjährige Erfahrungen bei Wohnungsmarktanalysen. 

Angeschrieben werden 2.500 Vermieter, die im Rahmen einer Stichprobenerhebung ausgewählt wurden. Der Kreis Höxter bittet darum, die Erhebung zu unterstützen und den ausgefüllten Fragebogen im beigefügten Freiumschlag zurückzusenden. 

Nach der Rechtsprechung des Bundessozialgerichts müssen die Träger von Sozialleistungen ein schlüssiges Konzept für die Berechnung der regional angemessenen Höhe der Mietkosten nachweisen. Ziel der Erhebung ist es, verlässliche Richtwerte für angemessene Kosten der Unterkunft zu ermitteln.