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Bündnis erwartet grundlegende Neuplanung des Suedlink-Projekts

Das Aktionsbündnis von mehr als 20  Landkreisen erwartet eine grundlegende Neuplanung des Suedlink-Projekts. Beim gestrigen Treffen in Hannover ist Landrat Friedhelm Spieker ebenso wie der Landrat von Bad Kissingen, Thomas Bold, in den erweiterten Kreis der Sprecher gewählt worden. Die Vertreter der Kreise freuten sich über die gemeinsam erzielten Erfolge und berieten über die nächsten Schritte.   

Als „phänomenalen Durchbruch“ bezeichnete der Sprecher des Bündnisses, Hameln-Pyrmonts Landrat Tjark Bartels, die Ergebnisse des Energiegipfels Anfang Juli. Danach soll der Erdverkabelung künftig Vorrang eingeräumt werden. Das entsprechende Gesetz soll in der zweiten Jahreshälfte auf den Weg gebracht werden. Das Bündnis geht davon aus, dass der Netzbetreiber mit der Trassenplanung damit wohl praktisch wieder bei Null anfangen müsse.

„Eine unserer wichtigsten Aufgaben in der nächsten Zukunft wird es sein, in die inhaltliche Diskussion des Gesetzgebungsverfahrens einzusteigen. Dabei wird es vor allem um die konkrete Bestimmung der Vorrangigkeit von Erdkabeln gehen und auch um die Frage, unter welchen engen Ausnahmen Freileitungen doch weiterhin zulässig sein könnten“, erläuterte Michael Werner, Leiter des Fachbereichs Umwelt, Planen, Bauen des Kreises Höxter. 

Zunächst bleibe jedoch abzuwarten, wie die Beratungen über die Gesetzgebung im Bundestag verliefen. Das Bündnis geht davon aus, dass noch in diesem Jahr eine neue Gesetzgrundlage geschaffen wird und erwartet vor diesem Hintergrund im nächsten Jahr neue Planungen.


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