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Bundesminister Christian Schmidt: „Darauf können Sie stolz sein!“

Nur zu gerne haben sich Kreisdirektor Klaus Schumacher und GfW-Geschäftsführer Michael Stolte auf den Weg nach Berlin gemacht: Aus den Händen von Minister Christian Schmidt erhielten sie im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft den Zuwendungsbescheid als Siegerregion im Modellvorhaben „Land(auf)Schwung“.

„Ihre Landkreise wurden aus insgesamt 39 ausgewählt. Darauf können Sie stolz sein“, richtete sich Bundesminister Christian Schmidt an die Vertreter der 13 Förderregionen. „Ländliche Regionen leben davon, dass sich unternehmerische Menschen in Verwaltungen, Betrieben, Kommunen und Vereinen mit Herz und Hand für Ihre Heimat engagieren. Diesem Engagement und diesen Ideen wollen wir mit Land(auf)Schwung neue Spielräume eröffnen“, betonte Schmidt. Mit der Übergabe der Zuwendungsbescheide startete offiziell die Förderphase.

Bundesminister Christian Schmidt mit Kreisdirektor Klaus Schumacher und Michael Stolte (von rechts) bei der Übergabe des Zuwendungsbescheides an den Kreis Höxter. Links im Bild Dr. Jochen Bode von der Bezirksregierung Detmold. Foto: BMEL/photothek.net/Frank Nürnberger

Bis Mitte 2018 werden die Akteure selbst entscheiden, welche Projekte zur Stärkung der Wirtschaftskraft und Sicherung der Daseinsvorsorge vordringlich umgesetzt werden. Zur Teilnahme an der Bewerbung für das Modellvorhaben wurden 39 nach wissenschaftlichen Kriterien in allen Flächenländern Deutschlands ausgewählte Landkreise eingeladen. Eine unabhängige Jury hat aus den regionalen Zukunftskonzepten der Bewerberregionen die insgesamt 13 Förderregionen ausgewählt. Das Modellvorhaben mit einem Budget von 20 Millionen Euro ist Teil der Bundesinitiative Ländliche Entwicklung. Rund 1,5 Millionen Euro werden bis 2018 in den Kreis Höxter fließen.

Der Kreis Höxter hat gemeinsam mit Holzminden ein (inter-)regionales Zukunftskonzept mit dem Titel „Darum HIER, Darum WIR – Menschen halten, Wertschöpfung generieren“ erarbeitet, welches die beiden Handlungsfelder mit den Themen „Regionales Empowerment“ und „Unsere Ressourcen – unser Mehrwert“ unterlegt. Unterstützt wurden sie dabei vom Land NRW durch die Bezirksregierung Detmold. „Das Konzept setzt bei den Menschen im ländlichen Raum an und verfolgt den konsequenten Gedanken der Vernetzung und Kooperation über Ländergrenzen hinweg“, erläutert Kreisdirektor Klaus Schumacher.

Ein weiteres beantragtes Startprojekt beinhaltet unter dem Titel „LANDbrauchtWÄRME“ die Kernthemen der Bioenergieregion Kulturland Kreis Höxter. Ab dem 1. September ist vorgesehen, die Themenfelder Wissenstransfer, Wärmeberatung und Konfliktmanagement fortzuführen. Die Kompetenzplattform am Biomassehof Borlinghausen bleibt bestehen und die betreibende Biomasse Energie Maschinenring GmbH hat sich bis Januar 2018 bereit erklärt, die Projektumsetzung zu übernehmen.

Für das Handlungsfeld „Daseinsvorsorge“ wird der Fokus auf die Zielgruppen Jugendliche, Berufseinsteiger, Senioren und Flüchtlinge gelegt. „Durch konkrete Maßnahmen und Projekte in den Bereichen Mobilität, Ausbildung, regionale Imageverbesserung und Bindung von Fachkräften sollen eine Vielzahl von Verbesserungsprozessen angestoßen werden“, ergänzt Michael Stolte von der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung im Kreis Höxter. Die GfW übernimmt als Regionalentwicklungsagentur die Beratung von Projektträgern, die weitere inhaltliche Begleitung von laufenden Projekten und das Controlling der Ergebnisse, die dem Bundesministerium jährlich geliefert werden müssen.