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Auf dem E-Bike durch die Bioenergie-Region

Auf Fahrrädern mit zusätzlichem Elektro-Antrieb, sogenannten E-Bikes, sind 20 Teilnehmer von Borlinghausen aus zur ersten Energietour durch den Kreis Höxter aufgebrochen. Die rund 20 Kilometer lange Strecke führte zu vier verschiedenen Bioenergie-Produktionsanlagen. 

Organisiert wurde die Tour vom Förderverein „Regionale Bioenergie im Kulturland Kreis Höxter“. Startpunkt war der Biomassehof bei Borlinghausen, wo Holzreste in großer Menge zu Brennstoffen verarbeitet werden.

Landrat Friedhelm Spieker begrüßte die rund 20 Teilnehmer der ersten Bioenergietour am Biomassehof bei Borlinghausen. Von dort aus fuhr die Gruppe rund 20 Kilometer auf E-Bikes zu verschiedenen Produktionsstätten von Bioenergie.

Landrat Friedhelm Spieker begrüßte hier die Teilnehmer und wies darauf hin, dass die Bioenergie im Kreis Höxter nicht nur in großen Anlagen mit enormer Leistungskraft produziert wird. „Kleine Heizkraftwerke, die mit Holz-Hackschnitzeln gefeuert werden und mehrere Haushalte mit Wärme versorgen, sind genau so wichtig. Sie gibt es erfreulicherweise bereits in vielen unserer Städte und Gemeinden“, so Landrat Spieker.

Wie diese kleinen Heizkraftwerke funktionieren, erfuhren die Teilnehmer von Bruno Horstmann beim Besuch der Borlinghausener „THB Heizallee“, einem Holzhackschnitzel-Kessel mit einer Leistung von 85 Kilowatt und einer Heizöleinsparung von 10.000 Litern pro Jahr. Betrieben wird dieser von drei Nachbarfamilien, die die erzeugte Wärme gemeinschaftlich nutzen. 

Als nächstes Etappenziel steuerte die Gruppe Helmern an. Hier besichtigte sie, geführt von Adelheid Freifrau von Spiegel und Karl-Friederich Buchholz, die Biogasanlage der Spiegelschen Gutsverwaltung. Diese treibt einen Motor mit 380 Kilowatt Leistung an. Die dabei entstehende Abwärme heizt 13 anliegende Häuser und eine Gärtnerei.

Als letzte Station der Energietour stand ein Besuch der Waldmühle der Familie Mersch in Willebadessen samt angrenzender Wasserkraftanlage auf dem Programm. Im Waldcafe folgte ein gemütlicher Ausklang.

Die Organisatoren der Bioenergietour sahen sich durch die sehr gute Beteiligung in ihrem Konzept bestätigt. „Die Tour soll die vielen verschiedenen Produktionsstätten unserer heimischen Bioenergie sichtbar und erlebbar machen. Deshalb planen wir weitere Termine in anderen Gebieten unseres Kulturlands“, erklärte Alexander Hake vom Förderverein „Regionale Bioenergie im Kulturland Kreis Höxter“.


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