Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Website stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Wenn Sie dies nicht wünschen, verlassen Sie die Seite oder ändern Ihre Einstellungen in Ihrem Browser. Weitere Informationen finden Sie hierOK
schriftAAA

Suche

Vorbereitungen zur Umsetzung des regionalen Entwicklungskonzepts laufen auf Hochtouren

Nach der erfolgreichen Anerkennung als LEADER-Region startet der Kreis Höxter jetzt mit Hochdruck in die Förderphase 2014 bis 2020. Mit dem Umweltministerium in Düsseldorf stimmt die Gesellschaft für Wirtschaftsförderung im Kreis Höxter (GfW) derzeit die nächsten Schritte zur Umsetzung des regionalen Entwicklungskonzepts ab. 

„Wir freuen uns sehr über die positive Entscheidung der Landesjury. Die 3,1 Millionen Euro Fördermittel ermöglichen uns viele gute Projekte für die Zukunftssicherung unseres Kreises“, schaut Landrat Friedhelm Spieker optimistisch nach vorn. Den Rahmen für die Projekte gibt das regionale Entwicklungskonzept für das Kulturland Kreis Höxter vor, das im vergangenen Jahr unter der Mitwirkung vieler engagierter Menschen als Wettbewerbsbeitrag des Kreises Höxter erarbeitet wurde.

Freuen sich über 3,1 Millionen Euro Fördermittel für den Kreis Höxter (von links): GfW-Geschäftsführer Michael Stolte und Landrat Friedhelm Spieker.

„Die Themenbreite ist sehr vielfältig“, erklärt GfW-Geschäftsführer Michael Stolte, der die Erarbeitung des Zukunftskonzepts koordiniert hat. „Es geht darum, Fachkräfte für mittelständische Unternehmen im ländlichen Raum zu finden und zu halten, die Mobilität der Generationen zu sichern, attraktive Wohn- und Lebensbedingungen im ländlichen Raum zu erhalten oder gute Ideen für die Dorfentwicklung zu fördern“, nennt Stolte Beispiele für Projektthemen.

Bevor jedoch die Fördermittel aus dem LEADER-Programm in konkrete Einzelprojekte fließen können, sind noch umfangreiche Vorbereitungsarbeiten zu leisten. Das zuständige NRW-Umweltministerium wird allen anerkannten LEADER-Regionen in den kommenden Wochen einen Erlass zusenden, in dem Hinweise und Auflagen zur Förderung formuliert sein werden. „Diese Vorgaben müssen von den LEADER-Regionen in ihre regionalen Entwicklungskonzepte eingearbeitet werden“, erläutert Stolte. „Sobald das Ministerium unser angepasstes Konzept genehmigt hat, können wir mit dem LEADER-Prozess durchstarten.“ 

Zum Auftakt erfolgt voraussichtlich nach den Sommerferien die formelle Gründung der Lokalen Aktionsgruppe (LAG). „Termin und Ort der Gründungsversammlung werden wir frühzeitig bekannt geben, damit viele Interessierte mitmachen können“, hofft Michael Stolte auf eine weiterhin breite Beteiligung aktiver Bürgerinnen und Bürger.

Durch die LAG werde dann das Regionalmanagement mit 1,5 Personalstellen bei einer von ihr beauftragten Institution eingerichtet. „Unser Ziel ist es, das Regionalmanagement bis zum Jahresende zu etablieren, um Anfang 2016 mit der Projektförderung beginnen zu können“, freut sich Stolte auf die weiteren Umsetzungsschritte. 

Informationen zum LEADER-Prozess im Kreis Höxter mit Terminen und Veranstaltungen werden im Internet unter www.leader-in-hx.eu veröffentlicht. 


Hintergrundinformation
Der Kreis Höxter ist eine der 28 LEADER-Regionen im Land Nordrhein-Westfalen in der Förderphase 2014 bis 2020. Grundlage für die Auswahlentscheidung waren, wie das NRW-Umweltministerium mitteilte, die regionalen Entwicklungsstrategien, die von einer Jury aus Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft, Verwaltung und Verbänden begutachtet und bewertet worden sind. Bei dieser Beurteilung standen Qualitätskriterien wie Pilotcharakter, Innovationsgehalt und die Nachhaltigkeit der Strategien im Vordergrund.