schriftAAA

Suche

Rat und Hilfe bei alters- und pflegegerechter Lebensgestaltung jetzt auch in Warburg

„Die meisten Menschen wünschen sich, möglichst lange ein selbstbestimmtes Leben zu Hause in der Familie zu führen“, sagt Abteilungsleiter Klaus Brune vom Kreis Höxter. Dies unterstützt die Kreisverwaltung mit umfassenden Beratungsleistungen. Deshalb wird ab dem 22. Mai nun auch im Warburger Rathaus an jedem dritten Freitag im Monat ein Beratungsservice angeboten.

Jeden dritten Freitag im Monat gibt es für die Städte Borgentreich, Warburg und Willebadessen im Rathaus in Warburg nun einen kostenlosen und unabhängigen Beratungsservice der Senioren- und Pflegeberatungsstelle des Kreises Höxter. Darüber freuen sich (von links): Klaus Brune, Leiter der Abteilung Finanzielle Hilfen und Schwerbehinderung des Kreises Höxter, sowie Warburgs Erster Beigeordneter Klaus Braun und Pflegeberaterin Kerstin Müller vom Kreis Höxter.

„Die steigende Zahl pflegebedürftiger Menschen und die Vielzahl von Versorgungsangeboten machen deutlich, wie wichtig eine neutrale Beratung ist“, erläutert Klaus Brune. Er ist beim Kreis Höxter verantwortlich für die Senioren- und Pflegeberatungsstelle, die bei der alters- und pflegegerechten Lebensgestaltung Rat und Hilfestellung bietet. Die Lebenserwartung steigt. Jeder fünfte Bewohner des Kreises ist älter als 65 Jahre. „Das Alter erleben viele Menschen als aktiven Lebensabschnitt. Älterwerden heißt aber auch, sich auf Veränderungen der Lebenssituation einzustellen und neue Herausforderungen zu meistern“, sagt Warburgs Erster Beigeordneter Klaus Braun. Bürgermeister Michael Stickeln und er freuen sich, dass die Bürgerinnen und Bürger der Hansestadt Warburg und der beiden Nachbarstädte Borgentreich und Willebadessen nun eine kostenlose, unabhängige Beratung in Anspruch nehmen können. 

Bewährt hat sich solch ein monatlicher Beratungsservice vor Ort, der nun jeden dritten Freitag von 10 bis 12 Uhr im Rathaus der Stadt Warburg, Bahnhofstraße 26, stattfindet, bereits in Beverungen. Dort wird der Beratungsservice seit gut einem Jahr in den Räumen des Beverungener Seniorennetzes angeboten. Kostenlos und unabhängig berät das fünfköpfige Team Betroffene und ihre Angehörigen zu allen Fragen und Problemen rund um die Themen Pflege und Leben im Alter. „Dazu gehören die Organisation häuslicher Versorgung, Hausnotrufsysteme, die Entlastung pflegender Angehöriger, Mahlzeitendienste, Pflegekurse oder Fördermöglichkeiten beim barrierearmen Umbau von Haus oder Wohnung“, nennt Klaus Brune Beispiele. 

Pflegebedürftigen, älteren, behinderten oder auch chronisch kranken Menschen steht in der Region ein wachsendes Angebot an speziellen Dienstleistungen zur Verfügung. „Da ist es für Ratsuchende oft schwierig, sich einen Überblick zu verschaffen und die richtige Wahl für eine möglichst langfristige selbstbestimmte Lebensführung zu treffen“, fasst Brune die Erfahrungen des Beratungsteams zusammen. 

Wo beantrage ich eine Pflegestufe? Welche Hilfsmittel für den Alltag gibt es? Wie finde ich einen ambulanten Pflegedienst? Gibt es Fördermittel für barrierefreie Umbauten in den eigenen vier Wänden? Wer bietet Kurse in häuslicher Pflege an? Was zahlt die Pflegekasse und wer zahlt den Rest? Auf diese und weitere Fragen geben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Senioren- und Pflegeberatungsstelle des Kreises Höxter am Telefon oder im persönlichen Gespräch gern Antwort. Bei Bedarf kommen sie auch gern zu den Ratsuchenden nach Hause.  

Die Senioren- und Pflegeberatungsstelle des Kreises Höxter ist zu erreichen unter der Telefonnummer 05271 / 965-3130. 
Weitere Informationen unter: www.pflegeberatung.kreis-hoexter.de


Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Website stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Wenn Sie dies nicht wünschen, verlassen Sie die Seite oder ändern Ihre Einstellungen in Ihrem Browser. Weitere Informationen finden Sie hierOK