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Kreis reagiert auf Ausgangsbeschränkungen: Deponie in Wehrden vorläufig geschlossen

Wie der Kreis Höxter mitteilt, wird die Kleinanlieferstation für Privatanlieferungen der Deponie in Beverungen-Wehrden aufgrund der Maßnahmen im Kampf gegen das Coronavirus vorläufig geschlossen. Ebenfalls geschlossen wird die Boden- und Bauschuttdeponie Borgentreich.

„Die Bürgerinnen und Bürger sind dazu angehalten, die Kontakte zu anderen Menschen auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren und demnach auch Wege wie zum Beispiel zur Müllentsorgung auf einer Deponie vermeiden“, erläutert Dr. Kathrin Weiß vom Kreis Höxter, Leiterin der Abteilung Umweltschutz.

Abfälle können weiterhin über die Abfallbehälter des jeweiligen Grundstückes entsorgt werden. „Die Müllabfuhr hat oberste Priorität, und es wird alles getan, dass die regelmäßige Entsorgung weiterhin gewährleistet werden kann“, sagt Michael Werner, Leiter des Fachbereichs Umwelt, Bauen und Geoinformationen. Er weist darauf hin, dass aufgrund der momentanen Situation ab sofort die Saisontonne für Bioabfälle genutzt werden darf. Deren Entleerung war eigentlich erst ab Mitte April vorgesehen und wird nun vorgezogen. Damit will der Kreis Höxter helfen, dass die in dieser Jahreszeit anfallenden Grünabfälle, für die derzeit weder die Wertstoffsammlungen noch die Kleinanlieferstation zur Verfügung stehen, entsorgt werden können. „Mit Hilfe der Biosaisontonne, die ab sofort mit der normalen Biotonne rausgestellt werden kann, sollte die Entsorgung gelingen“, so Werner.

Die Folgen des Coronavirus wirken sich auch auf das beliebte Repair-Café in Brakel aus. Es wird vorerst im April und Mai geschlossen bleiben.