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Jannik Schwannecke, Auszubildener zum Verwaltungsfachangestellten

Mein Name ist Jannik Schwannecke, ich bin 23 Jahre alt und habe die Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten beim Kreis Höxter erfolgreich abgeschlossen. Diese habe ich im Sommer 2013 begonnen, nachdem ich zuvor die allgemeine Hochschulreife im Bereich Wirtschaft und Verwaltung abgeschlossen habe.

Aktuell tätig bin ich in der Bußgeldstelle, jedoch möchte ich Euch nun einen Rückblick auf die dreijährige Ausbildung geben.

Zugegeben, ich war sehr angespannt am ersten Tag. Ein neuer Lebensabschnitt sollte beginnen, aufregend. Doch bereits nach wenigen Augenblicken hatte ich mich wieder beruhigt. Wir (die neuen Azubis) wurden sehr herzlich empfangen in der Personalabteilung. Ein Ausblick auf die anstehenden drei Jahre Ausbildung anhand des Ausbildungsplans durfte natürlich nicht fehlen. Um behutsam an die Verwaltung herangeführt zu werden, haben in den ersten Wochen immer wieder verschiedene Aktionen stattgefunden, wie z. B. eine Verwaltungsrallye, ein großes Frühstück mit allen Auszubildenden oder Teambuilding im Hochseilgarten im Solling.

Die Abläufe und die Arbeit in der Kreisverwaltung sind mir von Tag zu Tag klarer geworden und so wurde ich täglich etwas mehr eingebunden in den Arbeitsalltag. In jeder Abteilung, die ich durchlaufen habe, sind qualifizierte und stets um einen bemühte Ausbilder/innen, die mich mit Arbeit versorgten und jegliche Fragen beantworten konnten.

Nach einigen Wochen startete der dienstbegleitende Unterricht in Paderborn. Dort haben wir Azubis vom Kreis Höxter die Azubis der anderen umliegenden Kommunen kennengelernt. Gemeinsam wurden wir von Dozenten in verwaltungsspezifischen Fächern, wie z.B. Kommunalrecht oder Finanzwesen, unterrichtet. Dieser Unterricht umfasst ca. 3 Monate pro Ausbildungsjahr und findet in den ersten beiden Ausbildungsjahren jeweils dienstags und donnerstags, im dritten Ausbildungsjahr dann nur noch dienstags statt. An den restlichen Tagen der Woche geht man ganz gewöhnlich zur Arbeit.

Neben dem dienstbegleitenden Unterricht sind drei Berufsschulblöcke (ebenfalls je ca. 3 Monate in Paderborn/Schloß Neuhaus) zu absolvieren. Eines ist sicher, die Berufsschulzeit war eine gute Zeit. Wir haben viel gelernt, aber auch viel Spaß mit unseren Lehrern gehabt. Eine starke Klassengemeinschaft und unterhaltsame Lehrer vereinfachten dabei das Lernen.

Kaum zu glauben, wie schnell die Zeit verging. Plötzlich stand die Zwischenprüfung an. Wir bekamen einen Leistungszwischenstand. Die Zwischenprüfung fließt allerdings nicht in die Abschlussnote ein, sodass der ganz große Druck ausblieb.

Nachdem wir dies gemeistert hatten, konnte also die zweite Halbzeit der Ausbildung beginnen. Mittlerweile diente man den jeweiligen Abteilungen als hilfreiche Unterstützung. Ich hatte das Gefühl, zu helfen und nicht etwa Ballast für die Ausbilder/innen zu sein. Viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hatte ich in der vergangenen Zeit kennen und schätzen gelernt und die Zahl stieg stetig an. Zusätzlich begann eine interessante Tätigkeit während der Ausbildung: die dreiköpfige Jugend- und Auszubildendenvertretung (JAV) im Haus wurde neugewählt und ich war dabei. Die Hauptaufgabe der JAV? Probleme und Anregungen der Azubis entgegen zu nehmen und zu lösen bzw. umzusetzen. So haben wir beispielsweise ein Angrillen und eine Adventsfeier für alle Kolleginnen und Kollegen im Innenhof der Kreisverwaltung eingeführt. Außerdem ist es uns gelungen, dass die Azubis jedes Jahr im Sommer eine gemeinsame Fahrt zu politisch interessanten Zielen unternehmen, wie beispielsweise zum Landtag in Düsseldorf.

Nachdem ich viele, in ihren Aufgaben sehr abwechslungsreiche, Abteilungen durchlaufen habe, ging es steil auf die Zielgerade zu. Die Abschlussprüfungen standen an und gleichzeitig stieg auch die Vorfreude, bald einen eigenen festen Arbeitsplatz zu beziehen. Auf der anderen Seite wurde mir jedoch auch bewusst, die Kolleginnen und Kollegen der Berufsschule und des dienstbegleitenden Unterrichts bald nicht mehr regelmäßig zu sehen. Um diese Zeit gebührend zu verabschieden, planten wir parallel zur Prüfungsvorbereitung eine Abschlussfeier mit Lehrern und Dozenten.

Nachdem alle bestanden haben und wir unseren Abschluss der Ausbildung gefeiert haben, war die Zeit gekommen, Abschied zu nehmen und sich den neuen Herausforderungen zu stellen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass ich froh bin, die Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten beim Kreis Höxter absolviert zu haben. Ich fühlte mich hier jederzeit gut aufgehoben und bin nun endgültig Teil dieser großen „Familie“.


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