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Johann-Conrad-Schlaun-Berufskolleg Warburg

Maßnahmen am Johann-Conrad-Schlaun-Berufskolleg Warburg

  • Modernisierung des Labors Automatisierte Fertigung
  • Modernisierung des Labors Pneumatik / Elektropneumatik
  • Modernisierung der Lehrmittel Steuerungs-, Elektro- und Informationstechnik
  • Erweiterung der Ausstattung für ein ERP-System
  • Umsetzung des SOL-Konzepts

Erneuerung der Lehrmittel für den Laborbereich „Automatisierte Fertigung“
Das vorhandene Labor ist mit 18 Einzelarbeitsplätzen und einem Lehrerarbeitsplatz ausgestattet. Ferner sind dort die CNC-Fräsmaschine sowie ein Roboter zu Unterrichtszwecken vorhanden. Zur Ergänzung wurde ein 3D-Drucker angeschafft, um der technischen Entwicklung im Produktionsbereich nachzukommen. Durch die Neuanschaffungen wurde ein Stand der Technik erreicht, der die Auszubildenden im Metallbereich für die nächsten Jahre auf die betriebliche Praxis moderner Produktions- und Konstruktionsmethoden vorbereitet. Sie haben jetzt die Möglichkeit, auch an praktischen Dingen zu erlernen, wie die Entwicklung in der Produktionstechnik aussieht und welche Möglichkeiten in naher Zukunft gegeben sein werden. Mit dem 3D-Druck wurden die Möglichkeiten der Fertigung und vor allem der Konstruktion auf eine neue Ebene gehoben. Die 3D-Technik eröffnet nie dagewesene Bauteilkonstruktionen und ist eine Ergänzung zu der inzwischen etablierten CNC-Fertigung.

Des Weiteren wurde das Labor mit leistungsfähigeren Rechnern und einem interaktiven Panel ausgestattet, da die Hardware des Labors veraltet war.

Modernisierung der Lehrmittel für den Laborbereich „Pneumatik, Elektropneumatik“
Für das Pneumatiklabor wurden zwei unterschiedliche Module für jeden Schülerplatz beschafft. Diese Module (Umsetzer und Stapelmagazin) ermöglichen die Entnahme von Werkstücken aus einem Stapelmagazin und das Umsetzen an eine andere Position. Zudem wurde ein EasyPort (Umsetzung eines PC-Programms zur Erzeugung von Schaltungsausgängen) und eine Simulationsbox (Testen und Inbetriebnahme von komplexen Modulen, die mit einer SPS-Steuerung betrieben werden), angeschafft. Ein Upgrade der dazugehörigen Software Fluid Sim auf die Version 5 war ebenfalls notwendig.

Modernisierung der Lehrmittel für „Steuerungstechnik, Elektrotechnik, Informationstechnik“
Industrie 4.0 ist für die Schüler des JCS-BK kein Fremdwort, denn die Verknüpfung von Mechanik, Elektrotechnik und Informatik wird insbesondere im Technischen Gymnasium schon seit Jahren gelebt und unter Beweis gestellt. So entwickeln die Schülerinnen und Schüler eigene Steuerungs- und Regelungstechnik-Leiterplatten, und diese werden mit eigens entwickelten Feldbuskarten verknüpft. Da die Produktion dieser Leiterplatten mit dem augenblicklich angewendeten Verfahren (Fräsen, Bohren, Belichten, Ätzen usw.) sehr zeitaufwendig und durch die Chemikalien nicht ganz ungefährlich ist, wurde eine adäquate Maschine beschafft.

Die Erweiterung unserer vorhandenen Unterrichtsmodelle im Bereich der Steuerungstechnik wurde ebenfalls vorgenommen. Es handelt sich hierbei um einfache Förder- und Ablaufsteuerungen, die dann in verschiedenen Bereichen der Informationstechnik eingesetzt werden.

Unsere vorhandenen SPS-Laborplätze wurden ebenfalls um zwei speicherprogrammierbare Steuerungen (S7) erweitert.

Erweiterung der Ausstattung für ein ERP-System mit PC-Arbeitsplätzen
Ziel ist die Qualifizierung der Industriekaufleute sowie der Schülerinnen und Schüler der Höheren Berufsfachschule Wirtschaft und Verwaltung an den in der Wirtschaft angewandten ERP-Systemen (Enterprise Ressource Planning). Aktuell und vor allem zukünftig werden gerade auch in kleinen und mittleren Unternehmen betriebliche Abläufe geschäftsprozessorientiert organisiert. Für diese Form der Organisation ist es unerlässlich, ein EDV-gestütztes ERP-System anzuwenden. Ein ERP-System ist eine komplexe Anwendungssoftware, die alle Ressourcen (Beschaffung, Personal, Vertrieb, Fertigung, Aus-lieferung, Kapital) eines Unternehmens verwaltet und steuert. Ingesamt wurden daher 40 PC-Arbeitsplätze neu eingerichtet.

Umsetzung des SOL-Konzeptes für Auszubildende des Einzelhandels
Ziel ist eine bessere Qualifikation von Verkäuferinnen und Verkäufern sowie der Einzelhandelskaufleute durch die Hinführung von selbstorganisiertem und eigenverantwortlichem Lernen (SOL-Konzept). Dieses Konzept ist bereits in vollzeitschulischen Bildungsgängen eingeführt und wurde nun auf die Auszubildenden im Einzelhandel ausgeweitet. Es befähigt die Auszubildenden, sich nach dem Abschluss eigenverantwortlich weiter zu qualifizieren. Weiter vermittelt dieses Konzept die Kompetenz, Verantwortung für sich und andere (auch die Unternehmen) zu übernehmen, sich persönlich Ziele zu setzen und deren Erreichung allein oder im Team sicherzustellen. Die Umsetzung des SOL-Konzeptes erfordert eine hohe Verfügbarkeit von entsprechenden Informations- und Kommunikationssystemen. Daher wurden insgesamt 40 Notebooks und zwei entsprechende Notebookwagen für dieses Konzept angeschafft. Sie ermöglichen u.a. das Lernen im individuellen Lerntempo.


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