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Wirtschaft & Infrastruktur Deponie in Wehrden

Empfehlungen zur mehrstufigen Vorgehensweise

Aufgrund der Untersuchungen empfehlen die bearbeitenden Ing.-Büros folgende mehrstufige Vorgehensweise:

  • Zunächst sollte die Deponiegasnutzung ertüchtigt und saniert werden, um in einem ersten Schritt die thermische Energieversorgung des Deponiebetriebes sicherzustellen und Heizöl als Energieträger auszuschließen.
  • In einem zweiten Schritt sollte die Nutzung von Solarenergie deutlich intensiviert werden. Unter Einbeziehung der südlichen Deponieböschung könnte die Versorgung mit elektrischer Energie zu über zwei Dritteln aus eigener Kraft ermöglicht werden.
  • Um auch nach Rückgang der Deponiegasbildung die erforderliche thermische Energie zu erzeugen und vorhalten zu können, sollte in einem dritten und letzten Schritt die thermische Nutzung der Holzabfälle erfolgen. Hat sich die hierfür erforderliche Logistik eingespielt, kann die Erhöhung der Jahresleistung und die Installation einer ORC-Anlage zur Erneuerung elektrischer Energie erneut geprüft und ggf. auch die Abdeckung des verbliebenen Bedarfs an elektrischem Strom (ca. 200.000 kWh) aus selbst erzeugter Energie realisiert werden.

Alle Entwicklungsschritte sind dauerhaft wirtschaftlich im Rahmen des EEG darstellbar und ermöglichen somit eine nachhaltige sowie technisch und wirtschaftlich autarke, Energieversorgung der Deponie Wehrden innerhalb der Nachsorgezeit und auch darüber hinaus.

Nachfolgend stellen wir Ihnen das komplette Energie- und Klimaschutzkonzept als PDF-Download zur Verfügung.

Für Sie zuständig

Josef Weskamp ,
Tel.: 05271/965-4420 ,
Fax: 05271/9654498 ,
j.weskamp@kreis-hoexter.de