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Wirtschaft & Infrastruktur Deponie in Wehrden

Biomasse

Die am Deponiestandort zur Verfügung stehende Biomasse in Form von rd. 1.000 t Altholz (A1 – A3) und 2.500 t Ast- und Strauchwerk können in einem Hackschnitzelkraftwerk genutzt werden. Möglich wäre damit eine Leistung von 1,5 MW thermische Energie.

Bei angesetzten 3.000 Jahresbetriebsstunden und einem Wirkungsgrad von 90 % sind rd. 4.000.000 kWh thermischer Energie zu erzielen, die zum Betrieb der Sickerwasserbehandlungsanlage und der Gebäudeheizung ausreichen würden.

Die Akquirierung von weiteren Holzmengen zur Steigerung der Jahresleistung macht wirtschaftlich nur Sinn, wenn speziell auch die Effektivität von kleineren ORC-Anlagen zur Erzeugung elektrischer Energie durch weitere technische Entwicklung gesteigert wird.
Die Abgabe von Fernwärme in die benachbarten Orte Amelunxen oder Wehrden ist mangels größerer thermischer Energieverbraucher, speziell auch im Sommer (z.B. Frei- oder Hallenbäder) nicht wirtschaftlich. Auch eine Speicherung von thermischer Energie ist, zumindest zurzeit, nicht wirtschaftlich und technisch noch nicht ausgereift (Containerspeicher).

Die Investitionskosten für eine Holzhackschnitzelanlage betragen rund 900.000 € zzgl. Mehrwertsteuer, die Kosten für die kWh thermische Energie belaufen sich auf 0,02 €/ kWh und sind somit wirtschaftlich.

Voraussetzung für den wirtschaftlichen Betrieb des HHWs ist eine strukturierte und qualitätsorientierte Holzaufbereitung.

Für Sie zuständig

Josef Weskamp ,
Tel.: 05271/965-4420 ,
Fax: 05271/9654498 ,
j.weskamp@kreis-hoexter.de