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Bioenergie-Region Regionale Veranstaltungen

Veranstaltungsarchiv

14.2.2012
Neue Einkommensmöglichkeit "Erneuerbare Energien"

Am Dienstag, 14.2.2012, lud die Landvolkshochschule Hardehausen und die Bioenergieregion Kulturland Kreis Höxter zur gemeinsamen Tagung „Innovative Landwirtschaft – gewinnbringend Energie erzeugen“ ein. 60 Teilnehmer beschäftigten sich mit neuen Einkommensmöglichkeiten beim Anbau von Energiepflanzen, Beteiligung an Bürgerwindparks, Kooperationsvorhaben Biogas und der Stromgewinnung aus Holzgas.

Die Klimaschutzziele der Bundesregierung bieten insbesondere durch den geplanten Atomausstieg neue Tätigkeitsfelder in der Energieerzeugung. Längst haben regionale Landwirte – einst alleinige Lebensmittelproduzenten – neue Wege eingeschlagen. Die Strom- und Wärmeproduktion aus erneuerbaren Energieträgern haben viele als neues Standbein entdeckt. Dabei erlebt insbesondere die dezentrale Energieversorgung eine Renaissance.

Wohin aber führt der Weg in den kommenden Jahren und mit der Novellierung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) 2012? Dieser Frage ging die Gemeinschaftsveranstaltung auf den Grund.


von links: Alexander Hake, Dieter Bräkow, Christian Wilhelm, Stephan Lüring

Michael Dickeduisberg vom Landwirtschaftszentrum Haus Düsse präsentierte dazu neue Wärmeenergieträger vom Acker, wie Miscanthus, Igniscum, Pappelklone oder auch die energetische Nutzung von Getreidestroh. In einer wirtschaftlichen Berechnung konnte Dickeduisberg die Rohstoffkosten denen von Heizöl gegenüberstellen. Während 1 Liter Heizöl bei derzeit 85-90 Cent liegt, würde der Anbau von Miscanthus und der Nutzung des Hackguts 19 Cent pro Liter Heizöläquivalent (HÖÄ) kosten. Das entspreche 20% des vergleichbaren Heizölpreises. Weizenstroh läge sogar bei 13 Cent pro Liter HÖÄ. Igniscum, eine Knöterichart und derzeit noch im Versuchsstadium, verursacht Kosten von 41 Cent gegenüber dem fossilen Pendant. Zum Vergleich: das klassische Holzpellet liegt bei ca. 49 Cent. „Gegenüber den geringeren Rohstoffkosten steht natürlich der höhere Invest und Aufwand für die Kesselanlage“, so Dickeduisberg. Nur eine gesamtwirtschaftliche Betrachtung unter Einbeziehung der Eignung für den Betrieb könne Klarheit über eine sinnvolles neues Tätigkeitsfeld geben.

Bürger aus dem unweit entfernten Lichtenau beschäftigen sich mit einer anderen Idee, erneuerbare Energien für sich zu nutzen. Angestrebt wird die selbstständigen Errichtung und Betrieb eines Bürgerwindparks. Karl Roeren-Wiemers beschrieb die Idee, wie man die Investition zum Großteil aus der Region stemmen möchte, um so den Abfluss finanzieller Mittel an auswertige Investoren und Planer zu verhindern.

Kreislandwirt Johannes Potthast ging in seinem Vortrag auf die Novellierung des EEGs 2012 und die Folgen für den Neubau von Biogasanlagen ein. Neue Regelungen gäbe es bei der Vergütung der Einsatzstoffe und höhere Anforderung beim Wärmekonzept der Anlage. Zwar werde den Landwirten die spezielle Förderung von kleinen landwirtschaftlichen Gülleanlagen gewährt, allerdings seien mit dem Bau auch sehr hohe Anforderungen verknüpft. „Für die Versorgung der Anlage wird so viel Gülle benötigt, wie kaum einem Betrieb im Kreis Höxter zur Verfügung steht“, so Potthast. Neue Chancen ergäben sich auch für Anlagen, die ihren Strom nicht mehr direkt über das EEG sondern direkt am Markt anbieten. Inwiefern dieses System für Bestandsanlagen übertragbar sei, könne derzeit noch nicht beantwortet werden. „Das EEG 2012 kann im Einzelfall für den Neubau einer Biogasanlage interessant sein“, schließt Potthast ab, „eine Wirtschaftlichkeit muss wie immer individuell geprüft werden“.

Zum Abschluss der Veranstaltung berichteten Dieter Bräkow und Christian Wilhelm vom autark institut über die Stromproduktion aus Holz. Die Verbrennung von Holzgas stelle die Ingenieure vor besondere Herausforderungen bezüglich der Technik aber auch der Betreuung der Anlage. „Der Markt hält mittlerweile funktionierende Techniken bereit“, führt Bräkow aus. Insbesondere die Landwirtschaft hat die Möglichkeit nicht nur allein als Brennstofflieferant zu fungieren, sondern als Anlagenbetreiber direkt zu profitieren. Ein nahezu ganzjähriges Wärmekonzept sei aber entscheidende Voraussetzung für einen wirtschaftlichen Betrieb.

Präsentation "Wärme aus Biomasse"
Vortrag Landwirtschaftskammer
Holzgas als Alternative
Wirtschaftlichkeit Holzvergasung


28.11.2011
Infoabend "Heißkalt – Heizen mit Eis"

Wärme aus Eis zu gewinnen klingt erst einmal widersprüchlich. Ein ganzes Haus mit Eis zu heizen gar utopisch. Und doch ist es möglich, die Energie aus dem Eis zu nutzen.

Der Förderverein Regionale Bioenergie im Kulturland Kreis Höxter (ReBio e.V.) hat am 28.11.11 zum Infoabend „Heißkalt – Heizen mit Eis“ eingeladen, um diesem Phänomen auf den Grund zu gehen. Rainer Schmalenberg (Isocal GmbH) stellte sich dazu den Fragen von knapp 50 Gästen.

Gefriert Wasser zu Eis wird eine enorme Menge Energie freigegeben. Diese Kristallisationswärme entspricht der gleichen Energiemenge, die nötig ist um das Wasser von 0 °C auf 80 °C zu erwärmen. Während der kalten Jahreszeit wird der Gefrierprozess in einem sog. Eisspeicher mehrfach eingeleitet um möglichst viel Kristallisationswärme zu nutzen. Eine Wärmepumpe macht die Energie im Eisspeicher nutzbar.

Der Eisspeicher ist ein unterirdischer Betontank, der mit Leitungs- oder Regenwasser gefüllt ist. Mit Beginn der Heizperiode generiert die Wärmepumpe aus dem Speicher Heizwärme für das Wohnhaus. Das Temperaturniveau im Eisspeicher sinkt, bis er letztendlich gefriert. Eine patentierte Anordnung der Wärmetauscherrohre lassen den Tank von Innen nach Außen gefrieren. Somit wird verhindert, dass der Speicher durch die Sprengwirkung des Eises zerberstet. Bis zum Ende der Heizsaison ist der komplette Eisspeicher gefroren. Der Clou dabei ist, dass im Sommer das auftauende Wasser sogar zum Kühlen von Wohnräumen verwendet wird.

Ebenfalls können neuartige Module von Photovoltaikanlagen heruntergekühlt werden, die sonst im Sommer durch Überhitzung Teile ihres Wirkungsgrades einbüßen müssen.

Um den kompletten Eisspeicher im Sommer aufzutauen, wird eine weitere Wärmequelle benötigt. Hier kommt ein einfacher Solarluft-Kollektor zum Einsatz. Dieser Kollektor besteht aus einer Vielzahl von Kunststoffrohrschlangen, welche Wärme aus der Luft absorbieren und den Eisspeicher damit auftauen. Neben diesem Solarluft-Kollektor ist alternativ jede andere Wärmequelle geeignet. Beispielsweise kann eine Biogasanlage ihre Wärme im Sommer an Kunden mit einem Eisspeicher abgeben. Der besondere Mehrwert für die Biogasanlage: Kunden mit einem Eisspeicher beziehen die Wärme nur im Sommer und nicht in den klassischen Heizmonaten.

Diese Form der Heizquelle ist für vorrangig für Gebäude geeignet, die zum Heizen ein niedriges Temperaturniveau beispielsweise beim Einsatz von Wand- oder Fußbodenheizung benötigen.
Die Größe des Eisspeichers wird dabei dem Heizbedarf des Gebäudes angepasst. Bei einem Einfamilienhaus ist laut Schmalenberg schon eine Speichergröße von 10 – 15 Kubikmetern ausreichend.

Für weitere Fragen steht Herr Rainer Schmalenberg unter:
r.schmalenberg@isocal.de zur Verfügung.


08.11.2011
Holz gibt Gas! – Strom und Wärme aus Holz

Die gebräuchlichste Form der Holznutzung ist die Verbrennung zur reinen Wärmeproduktion. Die Idee Holz für Wärme aber auch zur Stromproduktion zu nutzen ist allerdings nicht brandaktuell sondern schon Jahrzehnte alt. Am 8. November hat sich der Förderverein Regionale Bioenergie im  Kulturland Kreis Höxter (ReBio e.V.) näher mit dieser Thematik auseinandergesetzt und vorgestellt inwiefern von der Holzvergasung profitiert werden kann.

Bei der reinen Verbrennung von Holz entsteht Wärme, aber ein bedeutender Teil seiner möglichen Energie geht verloren. An dieser Stelle setzt die Holzvergasung an. In sog. Holz-Kraft-Anlagen kann bei der Wärmeerzeugung aus Holzhackschnitzeln auch gleichzeitig Strom produziert werden. Dieser wird ins öffentliche Stromnetz eingespeist und staatlich vergütet. Oder aber der Betreiber nutzt den produzierten Strom für seinen Eigenbedarf. Auf diese Weise können ca. 80% der bei reiner Verbrennung verloren gegangenen Energie in Strom umgewandelt werden. Ein gutes Wärmekonzept steht dabei für die Wirtschaftlichkeit der Anlage an erster Stelle.

Matthias von Senfft (Re² GmbH) hat zu diesem Anlass von Praxisbeispielen berichtet und erläutert wie schon mit kleinen dezentralen Anlagen wirtschaftlich gearbeitet werden kann. Kleinste Anlagen haben hierbei eine elektrische Leistung von 30 und eine Wärmeleistung von 70 kW.
Das große Problem der Verteerung hätten die Entwickler mit einem speziellen Reformer gelöst, in welchem die Teermoleküle gecrackt werden,  so v. Senfft.

Ein Teil der entstehenden Wärme kann zur Trocknung von zu feuchten Holzhackschnitzeln genutzt werden und für einen optimalen Brennstoff bei vollautomatisiertem Betrieb sorgen. Neben Hackschnitzeln sind optional auch Holzpellets für den Betrieb einer solchen Holz-Kraft-Anlage geeignet.
Bei einem Invest von ca. 4000 € pro kW elektrisch ist ein gutes Wärmekonzept unumgänglich, welches eine möglichst lange Jahreslaufzeit von mind. 4000 – 5000 h ermöglichen sollte.

Der Vortrag von Matthias v. Senfft steht hier zum Download bereit.


08.09.2011
Fachtagung:
Biomasse vs. Kulturlandschaft?

Beding durch steigende Anbauflächen wird die Frage „Geht der Biomasseanbau zu Lasten der Kulturlandschaft?“ vielerorts und von vielen Bevölkerungsgruppen stark diskutiert. Die Bioenergieregion Kulturland Kreis Höxter hat sich zur Aufgabe gemacht die Auswirkungen des Zubaus von Biomasseflächen von verschiedenen Blickwinkeln zu untersuchen.

In der gut besuchten Brakeler Stadthalle stellten die Referenten ihre Untersuchungen und Einschätzungen zu dieser Entwicklung aus Sicht von Landwirtschaft und Wissenschaft vor. Die Entwicklung des Biomasseanbaus im Kreisgebiet sowie Lösungsansätze für nachhaltige Energiesysteme standen im Anschluss zur Diskussion.

Zum Einstieg ging Prof. Uwe Leprich, Institut für ZukunftsEnergieSysteme, auf die Klimaschutzziele der Bundesregierung ein.  „In Ihrem Energiekonzept wird die Erhöhung des Anteils Erneuerbarer Energien an der Stromversorgung auf mindestens 35% bis 2020 festgelegt“, so Leprich. Dabei spielten vor allem die fluktuierenden Energiequellen, also Wind und Solar, eine zentrale Rolle. „Hier müssen sich unsere Märkte fit für Erneuerbare Energien machen und nicht anders herum.“ Daran änderten auch nicht die aktuellen Meldungen von neuen Ölfunden. Der 1,2 Mrd. Barrel große „Riesenfund“ in der Nordsee reiche weltweit nur für zwei Wochen, rechnet Leprich vor.

Stefan Berens von der Landwirtschaftskammer NRW beschrieb die Situation des Biomasseanbaus aus landwirtschaftlicher Sicht. Zurzeit belaufe sich der Biomasseanbau mit 5580 ha auf über 10% der Ackerfläche. „Biomasse bedeutet nicht nur ausschließlich Mais“, so Berens. Die Palette sei neben Mais mit Ganzpflanzensilagen, Zwischenfrüchten, Zuckerrüben oder Ackergrasgemischen sehr vielseitig. Dabei sei der Stand der Biomassenutzung schon sehr weit vorangeschritten. „Der mögliche Zubau von Biomassepflanzen beläuft sich auf ein zusätzliches Potential von ca. 2500 ha“, zeigte Berens als Ergebnis seiner Berechnungen. Das entspricht knapp 5% der Ackerfläche im Kreis Höxter.

Prof. Ulrich Riedl, Hochschule OWL, stellte Untersuchungen vor, die die Wirkung verschiedener Biomasse-Anbauverfahren auf das Landschaftsbild und auf die Artenvielfalt analysieren. Unsere Kulturlandschaft unterscheide sich dabei sehr stark je nach naturräumlichen Gegebenheiten, Nutzung und Bearbeitungsintensität. Ähnlich differenziert ist der Rückgang der Artenvielfalt zu betrachten. „Dieser ist schon seit Mitte des 20. Jahrhunderts zu beobachten und hat vielerlei Gründe“ weiß Riedl zu berichten. Daher stelle sich die Frage nach Lösungsansätzen zum Erhalt und Steigerung der Artenvielfalt. Die unterschiedlich präferierten Lebensbereiche von regionalen Vögel- und Käferarten zeigen, dass hier keine Universallösung zielführend sei. „Viel wichtiger ist es, fallspezifisch nach möglichen Lösungen zu suchen, die dem Anbauer auch aus ökonomischer Sicht zuzumuten ist“, schließt Riedl seine Ausführungen ab. Die Hochschule OWL lädt daher am 2.12.2011 zu ihrem Standort Höxter ein, um im Rahmen eines Fachkolloquiums mögliche Lösungsansätze intensiver zu diskutieren.

Die Vorträge der Referenten stehen hier zum Download bereit:


17.07.2011
Kreisweiter „Tag der offenen Biogasanlage“ zeigt hautnah den Prozess der Biogasproduktion

Am Sonntag, den 17. Juli 2011, öffneten Biogasanlagenbetreiber im Kreis Höxter Tür und Tor, um interessierte Besucher zu empfangen.

Trotz des unbeständigen Wetters informierten sich 1200 Bürger aus den Kreisen Paderborn, Lippe und Höxter vor Ort über den Vorgang der Biogasnutzung. Biomassepflanzen in Gas umzuwandeln und damit Strom und Wärme zu produzieren, ist seit dem Tag der offenen Biogasanlage für viele kein Geheimnis mehr. Fremdwörter wie Fermenter, Nachgärer oder Blockheizkraftwerk sind mit Leben gefüllt worden. Die Anlagen aus Peckelsheim, Körbecke, Beller und Marienmünster zeigten sich dabei ganz familiär als typisch landwirtschaftlich geführte Unternehmen mit einer Biogasproduktion als zusätzliches Standbein neben Ackerbau und Viehzucht.


Blick auf die Biogasanlage JSJ Peckelsheim (Foto: Stephanie Fix)


Ein Anlagenbetreiber beschrieb dabei den Biogasprozess wie folgt: „In Sümpfen und Mooren kann es vorkommen, dass sich die Luft entzündet und kleine Flämmchen sichtbar werden. Dieses Phänomen wurde im Volksmund lange Zeit als Irrlicht bezeichnet. In Wirklichkeit handelt es sich um leicht entzündliches Sumpfgas, das aus Pflanzenresten unter Abschluss von Luft entsteht. Diesen Vorgang nutzen wir in einer Biogasanlage, um aus Biomassepflanzen und Tiergülle methanhaltiges Sumpfgas zu produzieren. Dieses verbrennen wir in einem angepassten Motor, dem Blockheizkraftwerk. Somit erzeugen wir Strom für das öffentliche Netz und Wärme als zusätzlich anfallende Energie.“

Schon heute versorgen Biogasanlagen im Kreisgebiet Höxter über 25.000 Haushalte mit Strom. Sogar die Kleinanlage in Beller produziert für mehr als 500 Haushalte Strom, also ein mittelgroßes Dorf mit 1200 Einwohnern.

Neben dem Anlagenbetrieb selber konnten Besucher weitere Themenfelder entdecken. Beispielsweise die Beheizung von direkt angeschlossenen Wohnhäusern und öffentlichen Gebäuden, welche eine besonders effektive Nutzung der entstehenden Wärme ermöglicht. Oder die Reinigung einer Photovoltaikanlage, die durch Dachdeckermeister Hubertus Nolte aus Bökendorf präsentiert wurde und dessen positiver Effekt trotz bewölktem Himmel deutlich sichtbar gemacht werden konnte.

Für das Jahr 2012 planen die Veranstalter der Bioenergieregion Kulturland Kreis Höxter den Tag der offenen Biogasanlage zu wiederholen, um die Besonderheiten weiterer Anlagen im Kreisgebiet vorstellen zu können.


 

Energielehrpfad zeigt neue Knöterichart zur energetischen Verwertung

Die am Biomassehof Borlinghausen eingerichtete Schaufläche zeigt zum Frühjahr / Sommer 2011 ein neues Highlight für den Anbau nachwachsender Energieträger. Igniscum als neue Züchtung aus der Gattung der Flügelknöteriche verspricht hohe und schnelle oberirdische Biomasseproduktion, Anspruchlosigkeit an Standort und Nährstoffangebot sowie eine vielseitige energetische Verwendung. Die im Schaugarten zu sehende Art, Igniscum basic, ist für eine energetische Nutzung als Brennstoff geeignet.


Vertreter der Fa. Conpower übergeben Igniscumpflanzgut an die Bioenergieregion.


25.05.2011
CDU Ortsunion Lütgeneder / Großeneder am Biomassehof Borlinghausen
Unter Leitung von August Ernst besuchte die CDU Ortsunion Lütgeneder / Großeneder am Mittwoch, 25. Mai 2011, den Biomassehof. Angeregt durch die zunehmende Medienpräsenz des Hofes und der Bioenergieregion entstand der Gedanke sich stärker mit dieser regionalen Unternehmung zu befassen. Nach einem Rundgang über den Platz und Vorstellung der aufbereiteten holzartigen Brennstoffe konnte sich ein erster Eindruck von den täglichen Arbeiten verschafft werden. Neben Energiegarten wurde die Energieanlagenschau besichtigt, wo man am praktischen Beispiel sich über Energiepflanzenanbau und dessen energetischer Nutzung informieren konnte. „Viele von uns stehen derzeit vor der Entscheidung in die Zukunft zu investieren und sich vielleicht mit erneuerbaren Energien ein Stück weit unabhängiger zu machen“, so August Ernst zum Ende der Veranstaltung. „Wir nehmen eine Reihe von Denkanstößen mit nach Hause und wissen jetzt, wo weitergehende Informationen zu beziehen sind.“


11.05.2011
Energiewende schlägt Brücken - Bioenergieregion Altmark zu Gast in Westfalen

Am gestrigen Dienstag suchten Vertreter der Bioenergieregion Altmark den Austausch im Kreis Höxter. In der Altmark ansässige Vorstandsmitglieder der Stadtwerke, der Entsorgungsunternehmen sowie des Maschinenrings wollen ebenfalls heimische Biomasse energetisch verwerten. Dazu präsentierte die Bioenergieregion Kulturland Kreis Höxter ihre Aktivitäten und lud zum gemeinsamen Informationsaustausch an.

Im Fokus des Besuchs stand der Biomassehof Borlinghausen, der holzartige Biomassen über die Grenzen des Kreises Höxter hinaus sammelt und als hochwertige Brennstoffe aufbereitet. Dessen Geschäftsführer Norbert Hofnagel machte v.a. die anfänglichen Schwierigkeiten beim Aufbau eines solchen Hofes deutlich. Die alte Industriebrache, ehemals Gelände eines Holz- und Imprägnierwerkes, musste saniert und für die heutige Nutzung instand gesetzt werden. Zudem fanden diese Bemühungen zu einer Zeit statt, als Heizöl noch 50 Cent/Liter kostete. Mittlerweile konnte sich der Hof durch Liefersicherheit und hochwertige Holzbrennstoffe überregional behaupten. Aber auch die Weitergabe von Informationen, wie an Energietagen, Infoabenden, Besucherveranstaltungen, usw. steht regelmäßig auf der Agenda. „Daher ist die Zusammenarbeit mit der Bioenergieregion Kulturland Kreis Höxter, welche stark mit der Initialberatung zu Erneuerbaren Energien beschäftigt ist, eine wertvolle Synergie“, so Hofnagel.
Die Bioenergieregion im Norden Sachsen-Anhalts ist ähnlich dünn besiedelt und charakterisiert durch einen hohen Anteil an Acker- und Waldfläche wie der Kreis Höxter.

„Mit einer so ähnlichen Ausgangslage können wir wertvolle Denkanstöße mit nach Hause nehmen“, bedankte sich Markus Reister vom Maschinenring Altmark für den Besuch.


08.04.2011
Neue Chance Bioenergie! – Vertreter der E.ON Mitte bei der Bioenergieregion Kulturland Kreis Höxter
Vertreter der E.ON Mitte besuchten mit ihren Führungsspitzen den Kreis Höxter. Am Biomassehof Borlinghausen ließen sie sich über die aktuelle Energiesituation der Region informieren. Die anwesenden Vertreter des Konzerns erklärten sich bereit, am Ausbau Erneuerbarer Energien im Kreis stärker mitwirken zu wollen.

Im Fokus der Betrachtung stand der Einsatz holzartiger Biomasse zur Erzeugung regnerativer Energien. Hier stellte sich der Biomassehof als Vorreiter bei der Gewinnung, Aufbereitung und Vertrieb von Festbrennstoffen, insbesondere Hackschnitzel, vor. Darüber hinaus befindet sich seit 1,5 Jahren das Koordinationsbüro der Bioenergieregion Kulturland Kreis Höxter am Hof.  Alexander Hake organisiert und initiiert von hier aus zahlreiche Informationsveranstaltungen und Seminare. Darüber hinaus kann u.a. der Anbau von Energieholz in Form von Kurzumtriebsplantagen besichtigt werden.

Über den neu gegründeten Förderverein „ReBio e.V.“ wird das bestehende Akteursnetzwerk weiter ausgebaut und erhalten. Auch Vertreter der E.ON Mitte sind neben Handwerkern, Architekten, Energieberatern oder interessierten Bürgern Mitglied des Fördervereins. 

In einer sich anschließenden Expertenrunde wurden wichtige Einzelthemen, wie die Verknüpfung von Akteuren vor Ort, erörtert. Die Vertreter des Energieversorgers haben sich für die Notwendigkeit der Weiterbildung und des Informationsaustauschs beim Ausbau Erneuerbarer Energien ausgesprochen. „Hier gibt es eine große Bandbreite an Themenfeldern, die wir zukünftig stärker in unseren Fokus rücken müssen. Nahwärmenetzwerke, Miniblockheizkraftwerke im Wohnhaus oder die Direkteinspeisung von Biogas sind nur wenige Beispiele“, so Thomas Keil, Regionalbereichsleiter der E.ON Mitte AG.


05.04.2011 Tagung
"Wir locken unsere Bioenergie aus der Reserve": Fachtagung in Hardehausen und Borlinghausen über Energiegewinnung aus Biomasse
Das Erdbeben in Japan mit den apokalyptischen Nachrichten aus dem Atomkraftwerk Fukushima prägen die Diskussionen um die Energiegewinnung. Nach regenerativen Techniken wird jetzt verstärkt gefragt. So auch gestern auf der Tagung "Bioenergie-Region Kulturland Kreis Höxter - Wertschöpfung in der Region" in der Landvolkshochschule Hardehausen.

Über 50 Teilnehmer waren der Einladung der EnergieRegion.NRW und dem Zentrum für ländliche Entwicklung gefolgt, um sich über die Nutzung der Biomasse im Kreis Höxter zu informieren. Zu Beginn der Tagung stellte Cornelia Reuther, Netzwerkmanagerin Biomasse, den Biomasseaktionsplan des Landes NRW vor: Bis zum Jahr 2020 soll die Strom- und Wärmeproduktion von derzeit knapp 9 Milliarden auf fast 18 Milliarden Kilowattstunden verdoppelt werden.

Als beispielhaftes Projekt, wie die Wertschöpfung aus Biomasse vollzogen werden kann, präsentierten Alexander Hake, Biomassekoordinator Kreis Höxter, und Norbert Hofnagel, Geschäftsführer des Biomassehofs in Borlinghausen, die Bioenergieregion Kulturland Kreis Höxter. Ihr Motto: "Wir locken unsere Bioenergie aus der Reserve". Wie das funktioniert, präsentierte Norbert Hofnagel den Teilnehmer bei einer Exkursion über den Biomassehof Borlinghausen. Durch die Koordination, Aufarbeitung und Konfektionierung von Biomasse aus Reststoffen aus der Land- und Forstwirtschaft habe sich der Biomassehof Borlinghausen ein Alleinstellungsmerkmal in der Region erarbeitet, erklärte Geschäftsführer Hofnagel.

Ein weiteres Konzept zur alternativen Energiegewinnung stellte Dr. Martin Hofmann vom Kompetenzzentrum Hessen-Rohstoffe aus Witzenhausen vor: Den Anbau von Pappeln und Weiden als Energieholz für landwirtschaftliche Betriebe. Der Referent informierte auf der Tagung über Sortenauswahl und Anbautechniken.


17.03.11 Infoabend
Dämmen und sparen
Mit steigenden Energiepreisen schmerzt der Griff ins Portmonee an der Tanksäule aber auch beim Bezahlen der nächsten Öl- oder Gasrechnung. Alternativen durch regenerative Energien sind in aller Munde doch Einspareffekte sind bei Energie, die gar nicht erst verbraucht wird, bekanntlich am höchsten. Daher informierte die Bioenergieregion Kulturland Kreis Höxter am Donnerstag, 17.03.2011, über effiziente Altbausanierung. Die Möglichkeiten alte Häuser zu dämmen sind nahezu unbegrenzt. Am Markt sind verschiedenste Dämmmaterialien aber auch Dämmtechniken verfügbar. Arnold Drewer (IpeG Institut Paderborn) möchte Licht in dieses Dunkel bringen und berichtet, wie mit einfachen Möglichkeiten Energie und Geld gespart werden kann.

Über 70% der eingesetzten Energie in einem deutschen Durchschnittshaushalt geht zu Lasten der Heizung. Hier besteht durch richtiges Dämmen der eigenen vier Wände enormes Einsparpotential. Dabei besteht nicht zwingend die Notwendigkeit, das eigene Wohnhaus mit Dämmstoff zu verpacken. Eine Reihe von kostengünstigeren Einzelmaßnahmen kann hier schon große Wirkung erzielen. Dazu präsentierte Drewer seine europaweit vielleicht vielseitigste Dämmstoffschau mit über 100 verschiedenen Dämmstoffen. Exemplarisch ging er auf die effektivsten und ökonomisch sinnvollsten Produkte und deren Einsatzgebiet ein. Besonderes Augenmerk legte er auf die „kleinen“ Energievernichter, wie nicht gedämmte Rolladenkästen, die selbst der Laie beseitigen könne.


17.02.11 Infoabend
Zuckerrübe – Maisersatz in der Biogasproduktion?

Aktuell steigender Energiepflanzenanbau schürt vielerorts Diskussionen um Maismonokulturen oder Maiswüsten. Eine vielversprechende Alternative bietet die Zuckerrübe. Daher referierte Dr. Arne Dahlhoff (Landwirtschaftskammer NRW) zum Anbau von Zuckerrüben und zur dessen energetische Versorgung in Biogasanlagen.

Unsere Kulturlandschaft bietet der Zuckerrübe vielerorts optimale Wachstumsbedingungen und ist sehr gut als Energiepflanze nutzbar. Aufgrund der Zuckermarktreform sind die Rübenflächen vor allem im Steinheimer Becken als auch in der Warburger Börde stark rückläufig. Als vielversprechende Energiepflanze könnte die Zuckerrübe somit Ackerfruchtfolgen aufwerten. Sowohl die Rübe als auch ihr Blatt kann für die Fermentation in Biogasanlagen genutzt werden. Praxiserfahrungen belegen, dass Ihre Energieausbeute als Biogas-Substrat um 30 – 40 % höher liegen kann als bei Mais. Zusätzlicher Aufwand entsteht allerdings bei der technischen Aufbereitung, Reinigung und Lagerung der Rübe. Welche Lösungsansätze beim Einsatz von Zuckerrüben zur Vergasung bereits bestehen, erläutert Dr. Arne Dahlhoff von der Landwirtschaftskammer NRW. Dr. Dahlhoff rundete seine Ausführungen mit einer betriebswirtschaftlichen Betrachtung beim Einsatz der Zuckerrübe ab.


März 2011
Infoabend: Solarerträge erhalten – Reinigung von Photovoltaikanlagen


Im März 2011 lud die Bioenergieregion Kulturland Kreis Höxter zum Infoabend Reinigung von Photovoltaikanlagen ein. Herr Batkowski (KlarSolar) berichtete von diversen Verschmutzungen und über die Möglichkeiten Leistungseinbußen langfristig zu vermeiden.

Betreiber von Photovoltaikanlagen fragen sich vielerorts „Welche Leistungsverluste entstehen durch Verschmutzung meiner Anlage? – Macht eine Reinigung überhaupt Sinn?“ Diesen Fragen ist Herr Batkowski im Rahmen eines Infoabends des Fördervereins „ReBio e.V.“ auf den Grund gegangen. Dabei sei Schmutz nicht gleich Schmutz, so Batkowski.

Neben trockenen Stäuben können Pollen, Abluft aus Industrie oder Landwirtschaft, Vogel- und Insektenkot Solaranlagen enorm verschmutzen. Erste Ablagerungen böten dabei gleichzeitig Haftgrund für weitere Schichten von Verschmutzungen.

„Ausschlaggebend für die Höhe des entstehenden Leistungsverlustes sind Dichte und Farbe“, weiß Batkowski. Je dunkler der Schmutz, desto mehr Licht werde wie von einem schwarzen Vorhang geschluckt. Professionelle Reinigung schaffe hier Abhilfe, vorprogrammierte Leistungsverluste zu vermeiden. Dazu gehöre an erster Stelle mineralfreies Reinigungswasser, um spätere Ablagerungen zu vermeiden. „Mit dem Einsatz von Teleskopstangen ist es möglich die Solaranlage sowohl vom Dach als auch vom Boden aus zu reinigen. Auf den Einsatz eines Hubsteigers kann somit oftmals verzichtet werden“, führt Batkowski weiter aus. Der Erfolg des Reinigungseffekts werde während der Reinigung durch Vergleichsmessungen aufgezeigt.


Stefan Batkowski (links), KlarSolar Everswinkel, Alexander Hake, Koordinator Bioenergieregion Kulturland Kreis Höxter


10.11.2010
Förderverein ReBio e.V. hält seine erste Mitgliederversammlung

Am 10.11.2010 fand am Biomassehof Borlinghausen die erste Mitgliederversammlung des Fördervereins Regionale Bioenergie im Kulturland Kreis Höxter statt. Einleitend zur Mitgliederversammlung hielt Herr Axel Bender von der Verbraucherzentrale NRW einen öffentlichen Impulsvortrag zur effektiven Altbausanierung und Einsparpotentialen durch diverse Dämmtechniken.

Der Vortrag wurde öffentlich vor ca. 70 Gästen gehalten, sodass auch interessierte Zuhörer, die nicht Mitglied im Förderverein Rebio e.V. sind, anwesend waren.

Im Rahmen der Mitgliederversammlung wurden Interessensgruppen (IG) gebildet, die von jeweils zwei bis drei Vereinsmitgliedern betreut werden. Diese sog. Kümmerer sollen das Sprachrohr der IG bilden und bei der Planung von Infoveranstaltungen mithelfen.

Nach Ende der Veranstaltung standen folgenden Kümmerer für die jeweiligen IGs fest:

IG 1: Biomasserohstoffe

  • Natur- und Landschaftsschutz: Diego Krämer, Landschaftsstation im Kreis Höxter
  • landwirtschaftliche Biomasse: Stefan Berens, Landwirtschaftskammer NRW


IG 2: Neue Techniken

  • Heizung- und Sanitärwesen: Jürgen Rosenberg

IG 3: Beratung / Planung

  • Energieberater: Jörg Heinemann (Schornsteinfegermeister)
  • Planer und Berater: Wolfgang Schimmel (Planungsbüro)
  • Finanzwirtschaft: Bernd Nahen (Volksbank BBS)

Für das Jahr 2011 ist ein Veranstaltungskalender geplant, der zusammen mit den Interessensbekundungen der Mitglieder und Rückmeldungen aus den IGs zusammengestellt werden soll.

Die für das 1. Quartal 2011 bereits feststehende Termine finden sie im Bereich Termine.


Dezember 2010
Bioenergieregion verleiht Energiesparkoffer

Seit Dezember 2010 kann bei der Bioenergieregion Kulturland Kreis Höxter ein Energiesparkoffer geliehen werden. Der Koffer stellt Gerätschaften bereit, die z.B. versteckte Stromfresser aufzeigen oder Mängel an außen liegenden Bauteilen, wie Fenstern, aufzeigen. Ein Thermohygrometer zeigt die Gefahr von Schimmelbildung in Wohnräumen.

Neben diesen befinden sich folgende Geräte im Koffer:

  • Infrarot Thermometer zur Messung der Oberflächentemperaturen: mit diesem Gerät lassen sich Wärmebrücken aufspüren.
  • Flüssigkristallthermometer: mit ihnen lassen sich Isolierglasfenster auf ihre Funktion überprüfen.
  • Zeitschaltuhr: Zirkulationspumpen von Warmwassersystemen gehören zu enormen Energieverbrauchern. Eine Zeitschaltuhr kann Warmwasserkomfort sicherstellen und zudem Energie durch Abschaltzeiten der Pumpe einsparen.
  • Energiekostenmessgeräte: zum Aufspüren versteckter Energieverbraucher
  • Energiesparlampen: mit Hilfe von Energiekostenmessgeräten lässt sich das Energieeinsparpotential solcher Lampen zeigen
  • Broschüren über Energiespartipps, richtiges Heizen und Lüften in Wohnräumen, etc.
  • Holzfeuchtemessgerät: zum Messen der Holzfeuchte im Brennholz.
  • Temperatur- und Feuchtemesser für Hackschnitzel: zum Messen der Oberflächenfeuchte von z.B. Heu, Stroh oder Holzhackschnitzel.

Der Koffer kann von sachkundigen Personen bei der Geschäftsstelle der Bioenergieregion Kulturland Kreis Höxter geliehen werden.
Sind Sie keine sachkundige Person, können wir ausgebildete Personen vermitteln, die Ihnen die Anwendungsmöglichkeiten der Geräte bei einem Vor-Ort-Termin gerne zeigen.

Ansprechpartner für die Ausleihe:
Alexander Hake
Tel: 05272/355755
Mobil: 0160/3621530
a.hake@mr-hoexter-warburg.com


27./28.10.2010
Vertreter der Bioenergieregion Kulturland Kreis Höxter referieren am Kongress „Bioenergie-Regionen“ in Berlin
Die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe lud vom 27. bis 28. Oktober zum Fachkongress „Bioenergie-Regionen – Chancen für ländliche Räume“ nach Berlin ein. Hier wurden einerseits die Ergebnisse des Wettbewerbs „Bioenergie-Regionen“ vorgestellt, andererseits aber auch das gesamte Thema Bioenergie in Regionen fachlich umrissen.  Besonders für Vertreter der BioRegios ergab sich die Möglichkeit viele neue Kontakte, gute Beispiele und auch Anstöße für eigene Arbeit finden, um damit einen weiteren Ausbau der Bioenergienutzung leisten zu können.


Projektbetreuer Alexander Hake auf dem Fachkongress
"Bioenergie-Regionen"

Seitens des Kulturlandkreises Höxter waren der Projektleiter Bioenergieregion Kulturland Kreis Höxter, Norbert Hofnagel, sowie Projektbetreuer Alexander Hake in Berlin zu Gast.

Im gemeinsamen Vortrag stellte Hake die räumlichen Gegebenheiten des Kreises vor und berichtete daraufhin über aktuelle Begleitprojekte im Rahmen der Bioenergieregion Höxter. Hofnagel beschrieb in Anschluss die Arbeitsfelder des Biomassehofs Borlinghausen, der als Umsetzungsebene für die Bioenergieregion fungiert.

Weitere Informationen sowie die Präsentationen zu den Vorträgen finden Sie hier.


13.10.2010
Vertreter der Bioenergieregion Kulturland Kreis Höxter referiert in Hardehausen
Die Landvolkshochschule veranstaltet regelmäßig Seniorenbildungstage für Männer und Frauen vom Lande. Im Rahmen dieser Bildungstage wurde Alexander Hake, Projektbetreuer der Bioenergieregion, am 13.10.2010 zur Vorstellung der Bemühungen innerhalb der BioRegio eingeladen.

Thema seines Vortrags war der Weg des Kreises Höxter hin zur Bioenergieregion, Ziele und aktuelle Begleitprojekte.
In einer anschließenden Diskussionsrunde ging es um eine sinnvolle und nachhaltige Erschließung neuer Biomassereserven und die Möglichkeiten Erneuerbarer Energien im Altbau. Besonderen Wert wurde von den Zuhörenden dabei auf regenerative Festbrennstoffe aus Holz gelegt.


10.10.2010
Die Bioenergieregion Kulturland Kreis Höxter präsentiert sich am Warburger Erntedankmarkt 2010
Unter dem Motto „Arbeit mit Leidenschaft" machten die Landwirte auf dem 22. Erntedankmarkt in Warburg auf ihre alltägliche Arbeit aufmerksam, wo sie für die Erzeugung von Lebensmitteln, für den Erhalt der Kulturlandschaft, für die Gewinnung von Erneuerbaren Energien und für die Attraktivität des ländlichen Raumes sorgen.

Traditionell bieten hier Erzeuger ihre regional hergestellten Produkte an sowie berufsständische Vertreter der Landwirtschaftskammer, des Bauernverbands oder des Betriebshilfsdienstes und Maschinenrings Informationen rund um den Bereich Landwirtschaft bereit halten.
In diesem Rahmen war auch die Bioenergieregion Kulturland Kreis Höxter mit einem Stand präsent, um Besuchern Fragen zu Erneuerbaren Energien und regionalen Biomassebrennstoffen zu beantworten.

Auch Europaabgeordneter Elmar Brok nutzte die Gelegenheit Gespräche mit Direktvermarktern oder an Infoständen aus dem Kulturland zu führen.


Elmar Brok (2. von links) am Stand der Bioenergie-Region


03.10.2010
Vertreter der Bioenergieregion Kulturland Kreis Höxter am  Wildschütz Klostermann-Markt 2010 in Lichtenau

Vom 2. – 3. Oktober fand der Klostermann Markt in Lichtenau statt. Das Veranstaltungskommitee hatte am 3. Oktober zu einem Frühshoppen mit Podiumsdiskussion eingeladen. Die Moderation fand durch Daniel Saage (Moderator Radio Hochstift) statt.

Teilnehmer im Podium:

  • Forstamtsleiter des Landesbetriebes Wald und Holz, Herr Lödige
  • Gemeindeforstamtsverbandsleiter, Herr Becker
  • Vorsitzender des Waldbauernverbandes Hochstift, Clemens Freiherr von Weichs
  • Projektleiter der Bioenergieregion Kulturland Kreis Höxter, Norbert Hofnagel

Die Podiumsdiskussion beschäftigte sich rund um die Thematik Holz und dessen Nutzungswege. Während des Frühschoppens wurden die Rahmenbedingungen  für die energetische Verwendung von Holz und der Gebrauch in der Wertstoffindustrie erörtert. Desweiteren wurde kritisch die Nutzung der Ressourcen diskutiert. Dominierend war die Frage: „Haben wir genügend Rohstoffe um alle Marktsegmente bedienen zu können?“.

Anschließend fanden kleine Diskussionen in Kleingruppen am Rande der Veranstaltung statt.


29.09.2010
Der Westdeutsche Rundfunk (WDR) dreht am Biomassehof Borlinghausen
Ende September besuchte ein Kamerateam des WDRs den Kreis Höxter, um über die energetische Verwertung von Holz in der Bioenergieregion zu berichten. Die Dreharbeiten begannen am Biomassehof, wo die Zerkleinerung von Landschaftspflegehölzern mit einem sog. Trommelhacker gezeigt wurde. Norbert Hofnagel, Geschäftsführer des Biomassehofs Borlinghausen, gab dazu weitergehende Informationen über Biomasserohstoffe, Lieferströme und die Aufarbeitung zu einem qualitätsgesicherten Brennstoff. In diesem Zusammenhang konnte auch die hauseigene Siebtechnik des Biomassehofs präsentiert werden. Diese ist nämlich notwendig, um die im Hackschnitzel enthaltenen Störstoffe, wie Sande, Erden, Rinden und auch Metallteile vom Brennstoff abzuscheiden. Teile dieser Störstoffe erfahren dann wiederum eine Wertschöpfung im Kompostbereich oder zur Landschaftspflege.

Nähe Neuenheerse wurde an einer Kurzumtriebsplantage (KUP) gefilmt, wo Stefan Berens von der Landwirtschaftskammer Brakel den Anbau von Energiepflanzen auf landwirtschaftlichen Flächen demonstrierte.
Der Kreislauf des Brennstoffs schloss sich am Berufskolleg Höxter, dessen Wärmeversorgung über Hackschnitzel aus der Region erfolgt.

Stefan Berens vor einer KUP bei Neuenheerse


11.09.2010
Umweltfreundliche Energien Ennepe-Ruhr e.V. zu Besuch am Biomassehof Borlinghausen
Am Samstagabend, 11.09.2010 besuchten Mitglieder des „Umweltfreundliche Energien Ennepe-Ruhr e.V.“ den Biomassehof Borlinghausen. Der EN e.V. ist ein gemeinnütziger Verein, der sich die aktive Förderung umweltfreundlicher, erneuerbarer Energien im Ennepe-Ruhr-Kreis zur Aufgabe gemacht hat.

Der Besuch am Biomassehof stand unter dem Stern diverse Anlagen zur energetischen Verwertung von Biomasse im Raum Borgentreich zu besichtigen und mit Betreibern und dem Bürgermeister diesbezüglich ins Gespräch zu kommen.
Am diesem Samstag wurde dann als letzter Tagespunkt der Biomassehof Borlinghausen angesteuert, um sich vor Ort über die Aufbereitung holzartiger Biomasse hin zum qualitätsstarken Brennstoff zu informieren.

Dazu lud der Geschäftsführer des Betriebshilfsdienstes und Maschinenrings Höxter-Warburg, Norbert Hofnagel, die Anwesenden zuerst zu einem Rundgang über das Betriebsgelände des Biomassehofs Borlinghausen ein.

Die Anwesenden interessierten sich ebenfalls für den Weg des Kreises Höxter hin zur Bioenergieregion. Hofnagel stellte hierzu den Wettbewerb Bioenergieregionen der FNR vor und ging dann v.a. auf die praktischen Begleitprojekte und die noch wenig oder unerschlossenen Biomassepotentiale im Kreis Höxter ein.


08.09.2010
Betriebshelfer aus NRW zur Besichtigung des Biomassehofs Borlinghausen
Am 08.09.2010 besuchten Betriebshelfer der Betriebshilfsdienste Borken, Unna, Recklinghausen, Ahaus, Coesfeld, Ravensberg Lippe und Höxter den Biomassehof Borlinghausen.

Nach der Begrüßung durch den Geschäftsführer des Betriebshilfsdienstes und Maschinenrings Höxter-Warburg, Norbert Hofnagel, schloss sich ein Rundgang über das Betriebsgelände des Biomassehofs Borlinghausen an. Hier stellte Hofnagel kurz die Geschichte des Hofs mit seinen vorhergegangenen Nutzungen und die Maßnahmen zur Errichtung des Biomassehofs dar. Während des Rundgangs bekamen die Besucher die Aufgabenfelder über Logistik, Aufbereitung, Lagerung und Vermarktung der verschiedenen Biomassen vor Augen geführt.

Im Seminarraum des Blockhauses wurden die Aufgabenfelder nochmals anhand einer PowerPoint-Präsentation vertieft und es gab die Möglichkeit des Erfahrungsaustausches innerhalb der Betriebshilfe.

Im Anschluss stellte Projektkoordinator Alexander Hake die Aktivitäten der Bioenergieregion Kulturland Kreis Höxter vor. Hier ging er v.a. auf die praktischen Begleitprojekte und die noch wenig oder unerschlossenen Biomassepotentiale im Kreis Höxter ein.

Die anschließende Gesprächsrunde befasste sich v.a. mit dem Anbau, Pflege, Ernte von Energiepflanzen, wie Miscanthus oder Kurzumtriebsplantagen, auf landwirtschaftlichen Grenzstandorten.


 

24.08.2010
WirtschaftsForum Borgentreich (WFB)
Besichtigung des Biomassehofs Borlinghausen
Am 24.8.2010 besuchten Mitglieder des WirtschaftsForums Borgentreich auf Einladung von Herrn Hubertus Fehring den Biomassehof Borlinghausen.



Nach der Begrüßung durch den Geschäftsführer des Betriebshilfsdienstes und Maschinenrings Höxter-Warburg, Norbert Hofnagel, schloss sich ein Rundgang über das Betriebsgelände des Biomassehofs Borlinghausen an. Hier stellte Hofnagel kurz die Geschichte des Hofs mit seinen vorhergegangenen Nutzungen und die Maßnahmen zur Errichtung des Biomassehofs dar. Während des Rundgangs bekamen die Besucher die Aufgabenfelder über Logistik, Aufbereitung, Lagerung und Vermarktung der verschiedenen Biomassen vor Augen geführt.

Im Anschluss stellte Projektkoordinator Alexander Hake die Aktivitäten der Bioenergieregion Kulturland Kreis Höxter vor. Hier ging er v.a. auf die praktischen Begleitprojekte und die Gründung des Fördervereins Regionale Bioenergie im Kulturland Kreis Höxter (ReBio e.V.) ein. Er rief alle Beteiligten zur aktiven Teilnahme am Förderverein auf.


13.07.2010
Schulklassen aus Willebadessen und Peckelsheim besuchen die Energietage am Biomassehof Borlinghausen
Großen Anklang fanden die 1. Energietage mit der Wanderausstellung „Unser Haus spart Energie – gewusst wie“ auch bei Schulklassen. Sowohl am Dienstag, den 6. Juli, als auch am Dienstag, den 13. Juli, besuchten jeweils zwei Schulklassen (Jahrgangsstufe 9)der Realschule Willebadessen und Hauptschule Willebadessen vormittags die Ausstellung und lernten das Gelände des Biomassehofes kennen. Neben einer umfangreichen Einführung in die Thematik Erneuerbarer Energien brachte Frau Hunstig-Bockholt (Bürgerinitiative Lebenswertes Bördeland und Diemeltal) den Jugendlichen die Ausstellung anhand eines Fragebogens näher. Norbert Hofnagel und Alexander Hake, Koordinator der Bioenergieregion Kulturland Kreis Höxter, führte die Schülergruppen zudem über den Biomassehof, stellte dessen Aufgabengebiete vor und erläuterte die Verknüpfung von Bioenergieregion und Biomassehof.

Besonders interessant war für die Schüler zu sehen, an welcher Stelle sie selbst mit Erneuerbaren Energien als Wärmequelle oder Stromlieferant Berührungspunkte haben.


Schüler informieren sich über den Anbau von Kurzumtriebsplantagen (KUP)


10.07.2010
Besuch der ArbeitnehmerInnen der Kreisstellen Höxter und Paderborn am Biomassehof Borlinghausen
Am Samstag, den 10. Juli, waren  Arbeitnehmer/innen aus der Landwirtschaft, Forstwirtschaft und
Gartenbau der landwirtschaftlichen Kreisstellen Höxter und Paderborn unter der Leitung von Reinhard Nutt am Biomassehof zu Gast. Kathrin Hunstig-Bockholt (Bürgerinitiative Lebenswertes Bördeland und Diemeltal) und Alexander Hake (Koordinator der Bioenergieregion Kulturland Kreis Höxter) führten die Besucher durch folgendes vielseitiges Programm:

  • Führung über den Biomassehof Borlinghausen und Vorstellung der Tätigkeitsfelder und Produktpalette
  • Vorstellung der Bioenergieregion Kulturland Kreis Höxter: Welche Zielsetzung und Aktivitäten stecken hinter der „Bioenergieregion“?
  • Besichtigung des Energielehrpfades aus Biomasse: Wie sieht der Anbau von Energiepflanzen aus und was kann man aus ihnen erzeugen?
  • Führung durch die Wanderausstellung „Unser Haus spart Energie – gewusst wie“

09.07.2010
Pioniere der Hauswindkraftanlagen stellen ihr neues Konzept vor

Am Freitag, den 9. Juli, referierten Gerd Rosendahl von der Windpower GmbH Greetsiel und der regional verwurzelte Volker Stepholt, Dachdeckermeister aus Amelunxen, zum Thema „Hauswindkraftanlagen: Die Ära der Windräder fürs Haus beginnt – Chancen für den Kreis Höxter“.

Auf Grund der großen Nachfrage stand Volker Stepholt interessierten Bürgern auch am Donnerstag, den 15. Juli, noch einmal für einen Kurzvortrag und Fragen zu dieser noch neuen Thematik zur Verfügung. 

Vortrag als Download.


08.07.2010
Mitarbeiter des Gewässerentwicklungsprojektes Kreis Höxter auf Exkursion am Biomassehof Borlinghausen
Eine Gruppe junger Menschen des Gewässerentwicklungsprojektes „Beschäftigungsprojekt zur naturnahen Entwicklung von Fließgewässern“ des Kreises Höxter unter Leitung von Hubertus Nahen war am Donnerstag, den 8. Juli, zu Gast am Biomassehof. Norbert Hofnagel, Geschäftsführer des Biomassehofs, führte die Besucher durch die Ausstellung „Unser Haus spart Energie“ und gab eine Einführung in die Möglichkeiten Erneuerbarer Energien.

Alexander Hake führte die Gruppe anschließend über den Biomassehof und durch den Schaugarten, wo elementare Dinge die in der Wanderausstellung zu sehen sind, nun auch plastisch vorgestellt werden konnte.
 Dieser Besuch stand dementsprechend im Zusammenhang mit der Förderung und Schulung von Langzeitarbeitslosen, die befristet für den Gewässerschutz des Kreises tätig sind.


07.07.2010
Die Bürgerenergiegenossenschaft Warburger Land stellt sich vor

Im Anschluss an den Familientag fand am Mittwoch, den 7. Juli, eine Infoveranstaltung zum Thema „Energie aus Bürgerhänden“ statt, bei der Birger Kriwet, Vorstandsmitglied der Volksbank Warburger Land, die Genossenschaft Bürgerenergie Warburger Land mit ihren aktuellen Projekten vorstellte. Geplant ist mit der Beteiligung von Kommunen, Bürgern, mittelständischen Unternehmen, landwirtschaftlichen Betrieben und weiterer Institutionen eine Bürgerenergiegenossenschaft zu gründen. Diese soll sich die Errichtung und Unterhaltung von Anlagen zur Erzeugung von Energien zur Aufgabe machen. Schwerpunkt dieser Energieanlagen liegt v.a. bei Photovoltaikanlagen.

Der Vortrag von Herrn Kriwet steht hier zum Download bereit.


 30.06.2010 / 04.07.2010
Erste Energietage am Biomassehof Borlinghausen sind gestartet

Seit Eröffnung der Wanderausstellung „Unser Haus spart Energie – gewusst wie“ im Rahmen der 1. Energietage am Biomassehof Borlinghausen sind Vorträge zur Warmwasserunterstützung mit Sonnenenergie und Erdwärme sowie eine Infoveranstaltung zur effektiven Altbausanierung gehalten worden.


von links: Alexander Hake, Bernd Geschermann, Ralf Kappmeyer, Kathrin Hunstig-Bockholt

Am Mittwoch, den 30. Juni 2010, referierte Bernd Geschermann von der EnergieAgentur NRW zum Thema „Erdwärme als Energiequelle nutzen – Welche Voraussetzungen sind nötig und welche Systeme gibt es?“ Hier stellte Herr Geschermann verschiedene Wärmepumpensysteme vor und lenkte dann die Aufmerksamkeit der Gäste auf die Anforderungen für einen wirtschaftlichen Betrieb für den Investor.

Im Anschluss stellte Ralf Kappmeyer der Firma FSave Solartechnik GmbH aus Kassel intelligente solarthermische Anlagen und maßgeschneiderte Wärmepufferspeicher für regenerative Heizsysteme vor. Insbesondere ging der Referent auf die Frage ein, unter welchen Umständen Warmwasser speichern überhaupt sinnvoll sein kann. In diesem Zusammenhang stellte er das hauseigene Produkt des FlexSave Wärmespeichers vor, dessen Besonderheit darin liegt, dass er vor Ort zusammengebaut wird und dessen Abmessungen je nach vorhandenem Raumangebot individuell angepasst werden kann.

Vortrag von Herrn Geschermann als PDF-Datei.
Votrag von Herrn Kappmeyer als PDF-Datei.

Am Donnerstag, 4. Juli 2010, war Axel Bender von der Verbraucherzentrale NRW zu Gast, um die Vorteile einer effektiven Altbausanierung herauszustellen. In diesem Zusammenhang ging er besonders auf das Einsparpotential einer intelligenten Sanierung ein und auf die Problematik von Wärmebrücken und Schimmelbildung. Weiterhin wurden alternative Dämmstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen und dessen Eigenschaften besonders beim Blick auf den sommerlichen Wärmeschutz vorgestellt.

Vortrag von Herrn Bender als PDF-Datei.




29. Juni bis 15. Juli 2010
Wanderausstellung „Unser Haus spart Energie – gewusst wie“ zum ersten Mal im Kreis Höxter zu Gast


Im Rahmen der 1. Energietage am Biomassehof Borlinghausen (29. Juni – 15. Juli) hat die Wanderausstellung über Technologien zur regenerativen Wärmeerzeugung für jedermann beraten. Ein reichhaltiges Rahmenprogramm informierte zu weiterführenden Themen, wie effektivem Heizen und Lüften, Warmwasserunterstützung, Hauswindkraftanlagen und Altbausanierung.

Unter dem Motto „Unser Haus spart Energie – gewusst wie“ präsentierte die Bürgerinitiative Lebenswertes Bördeland und Diemeltal e.V. gemeinsam mit der Bioenergieregion Kulturland Kreis Höxter und der BEM Biomasse, Energie, Maschinenring GmbH die moderne, sprachgeführte Ausstellung. Sechs Themenhäuser mit Tafeln, Exponaten, Hörbeiträgen (Podcasts) und spielerischen Elementen, die Informationen über verfügbare Technologien sowie die Eindämmung von Wärmeverlusten in Ein- und Zweifamilienhäusern bieten, haben zum Rundgang eingeladen.   

Parallel zur Ausstellung wurde im Rahmen der 1. Energietage auf dem Biomassehof Borlinghausen ein vielfältiges Veranstaltungsprogramm organisiert. Der Biomassehof als Drehscheibe für holzartige Biomassen stellte die passende Kulisse für die Wanderausstellung und ihr Rahmenprogramm. Am 04. Juli fand der Familiensonntag statt, an dem unter anderem das Energieberatungsmobil der EnergieAgentur NRW teilgenommen hat. Der Energieberater Heinz-Jörg Heinemann hat mit einer Vortragsreihe „Gesund Wohnen, effektiv Heizen und Lüften“ die Veranstaltung begleitet. Darüber hinaus werde die Möglichkeit gegeben, einen kostenfreien Energiecheck über das Wohnhaus zu erarbeiten, welcher von der Bundeskampagne „Haus sanieren – profitieren“ der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) ausgearbeitet wurde.

Weitere Informationen zur Ausstellung sowie das komplette Veranstaltungsprogramm finden Sie hier im Programmflyer.


22. – 23.01.2010
Pilotveranstaltung eines zweitägigen Lehrgangs „Sicherheit bei der Waldarbeit“ am Biomassehof Borlinghausen
Vom 22. – 23.01.2010 fand am Biomassehof Borlinghausen pilotweise ein Motorsägenlehrgang „Sicherheit bei der Waldarbeit“ statt. In Rahmen dieser Fort- und Weiterbildungsmaßnahme konnten u.a. Vorschriften für Sicherheit und Gesundheitsschutz, Sicherheitseinrichtungen an der Motorsäge, Motosägenbauteile und Handhabung der Motorsäge, Fälltechniken unter einfachen Bestandsverhältnissen, Werkzeuginstandsetzung vermittelt werden. Diese Kenntnisse wurden sowohl theoretisch als auch durch praktische Übungen an und mit der Motorsäge selbst vermittelt. Dazu konnten Förster Karl Meinberg und Forstwirtschaftsgeselle Marius Köllinger akquiriert werden, um den Teilnehmern die nötigen Inhalte zu vermitteln. Diese dienen dem sicheren und fachgerechten Einsatz der Motorsäge bei einfachen Arbeiten im Walde.

Hintergrund ist das zunehmende Interesse an der Selbstwerbung von Brennholz. Große Stückzahlen von Motorsägen werden für diese Zwecke auch über den Nicht–Fachhandel in den Markt gebracht. Da die so genannten Brennholzselbstwerber einer sehr gefährlichen Arbeit nachgehen, aber weder der Unfallversicherungspflicht, noch dem Arbeitsschutzgesetz unterliegen, ist eine Aufklärung und Vermittlung von Standards nötig, um Unfälle zu vermeiden.

Innerhalb des zweitägigen Lehrgangs konnten alle 16 interessierten Personen im Alter von 16 bis 58 Jahren den Motorsägenlehrgang mit Erfolg abschließen.
  
Nach erfolgreicher Durchführung dieser Pilotveranstaltung werden auch in naher Zukunft weitere Motorsägenlehrgänge angeboten. Sie können sich über unseren Newsletter über die Termine stets auf dem Laufenden halten.


15.01.2010
Besuch des Grundlehrgangs angehende landwirtschaftliche, hauswirtschaftliche und gärtnerische Betriebsleiter der katholischen Landvolkshochschule Hardehausen beim Biomassehof Borlinghausen
Am 15.01.2010 besuchten 20 angehende größtenteils landwirtschaftliche Betriebsleiter den Biomassehof Borlinghausen, um sich über dessen Tagesgeschäft und Produkte zu informieren. Hier stellte Herr Hake den Aufbau des Biomassehofs sowie dessen Einbindung in den Betriebshilfsdienst und Maschinenring Höxter-Warburg e.V. vor. Bei einem Rundgang über den Hof konnten sich die Besucher ein Bild von der Produktpalette machen und die Ende 2009 erworbene Siebtechnik begutachten.
Darüber hinaus referierte Herr Hake über die Hintergründe und Bemühungen der Bioenergieregion Kulturland Kreis Höxter. Während der anschließenden Gespräche wurde über die derzeitige Situation auf dem Energiemarkt diskutiert.


23.11.2009
Pressekonferenz mit Landrat Spieker am Biomassehof Borlinghausen
Am 23.11.2009 konnten sich regionale Vertreter von Presse und Rundfunk über die Aktivitäten der Bioenergieregion Kulturland Kreis Höxter informieren. Hierzu klärte Landrat Spieker die anwesenden Gäste über das Konzept und die Ziele unserer Bioenergieregion auf.
Anschließend erläuterte Projektkoordinator Hake die derzeitigen Bemühungen um die einzelnen Teilprojekte, wie das Logistikkonzept, das Biomassereststoffkataster oder die Effizienzsteigerung von Biogasanlagen. Weitere Themen waren der geplante Energielehrpfad und –anlagenschau, welche in Kürze am Standort des Biomassehofs entstehen sollen. Anschließend fand sich Zeit über einzelne Punkte bei der Konzeptumsetzung zu diskutieren.


von links: Landrat Friedhelm Spieker, Projektkoordinator Alexander Hake, Norbert Hofnagel (BEM), Foto: Tanja Sauerland


18.11.2009
Einladung von Heizungsbauern und Installateuren (a.D.) aus der Region zum Biomassehof Borlinghausen
Am 18.11.2009 besuchte eine Gruppe von interessierten Heizungsbauern, Installateuren u.a. den Biomassehof in Borlinghausen, um sich über dessen Tätigkeiten zu informieren. Dazu wurde die Entstehung des Biomassehofs und dessen Einbindung in den BHD & MR durchleuchtet.
Nach einem Rundgang über den Hof und Vorstellung der Tätigkeiten und Produktpallette vor Ort fand eine Diskussion im Blockhaus auf dem Gelände statt. Hier wurden Thematiken wie alternative Brennstoffmöglichkeiten, deren aktuelle Preisindices, sowie die Gestaltung der Wirtschaftlichkeit je nach Haushaltsgröße und alternativer Heizungsform besprochen. Im Abschluss wurde eine 100 kW Hackschnitzelheizung am nahe gelegenen landwirtschaftlichen Betrieb v. Weichs besichtigt.

Heizungsbauer besuchten den Biomassehof in Borlinghausen


23.10.2009
Vorstellung der Bioenergieregion Kulturland Kreis Höxter im Rahmen der Tagung Nachwachsende Rohstoffe im Heinz Nixdorf MuseumsForum in Paderborn
Die Hochschule Ostwestfalen-Lippe, Abteilung Höxter, der Berufsverband Beruflicher Naturschutz e.V. (BBN) und der Kreis Höxter veranstalteten am 23.10.2009 eine Tagung mit der Thematik „Nachwachsende Rohstoffe“.

Die Vorträge befassten sich schwerpunktmäßig mit dem Anbau nachwachsender Rohstoffe unter Nachhaltigkeits- und Naturschutzaspekten.
Die Tagung hat verschiedene Standpunkte unter besonderer Berücksichtigung der Auswirkungen auf Natur und Landschaft aufgezeigt und positive wie negative Entwicklungen des Biomasseanbaus deutlich gemacht. Darüber hinaus wurde diskutiert, inwiefern bei der Nutzung Nachwachsender Rohstoffe Kriterien der Nachhaltigkeit berücksichtigt werden, und wie weit mit planerischen Mitteln eine Steuerung der Entwicklungen in Natur und Landschaft möglich ist.

In diesem Zusammenhang wurde auch die Bioenergieregion Kulturland Kreis Höxter vorgestellt. Der Projektkoordinator, Herr Alexander Hake, stellte den Verlauf des Wettbewerbs und das Konzept vor. Er ging zudem auf den aktuellen Stand der Projekte ein.


11.10.2009
Teilnahme am Erntedankmarkt der 61. Oktoberwoche in Warburg
An einem gemeinsamen Stand mit dem BHD & MR Höxter - Warburg e.V. konnten sich die zahlreichen Besucher des Erntedankmarktes über die Aktivitäten der Bioenergie-Region Kulturland Kreis Höxter informieren.
Die Vorstellung des Konzeptes und der Projekte wurden mit einer Brennstoffschau verbunden, in der holzartige Brennstoffe, wie Pellets, Hackschnitzel, Holzbriketts, Miscanthus greifbar gemacht wurden. Trotz zurzeit günstiger Preislage für fossile Brennstoffe, bestand ein reges Interesse an alternativen Heizmöglichkeiten.
Am Erntedankmarkt und an der mit der Oktoberwoche einhergehenden Gewerbeschau wurden insgesamt 52.000 Besucher gezählt.


08.10.2009
Empfang von Mitarbeitern der E.ON Paderborn am Biomassehof Borlinghausen

Am 08.10.2009 wurden Mitarbeiter der E.ON Paderborn am Biomassehof Borlinghausen empfangen. Neben allgemeinen Informationen wurden auch die Aktivitäten der Bioenergie-Region Kulturland Kreis Höxter vorgestellt. In einem anschließendem Rundgang wurde über holzartige Brennstoffe, deren Herstellung und die thermische Verwertung diskutiert.


16.09.2009
Einführung von Vertretern der Hochschule Ostwestfalen-Lippe in die Organisation des BHD & MR Höxter – Warburg e.V.
In einem Zusammentreffen am 16.09.2009 am Betriebssitz des Betriebshilfsdienstes und Maschinenrings Höxter – Warburg e.V. in Brakel konnten sich Vertreter der Hochschule OWL, Abteilung Höxter, über die Aktivitäten des Betriebshilfsdienstes im Bereich der Bioenergienutzung informieren. Im Anschluss fand eine Besichtigung der GNR - Gesellschaft nachwachsender Rohstoffe mbH - mit ihrem Hackschnitzelheizwerk in Brakel statt. Hier wurde über die Brenn-, Beschickungs- und Filtertechnik diskutiert und die Wärmeabnahme vor Ort vom Geschäftsführer der BHD & MR, Herrn Hofnagel, erläutert.

Schließlich stand die Besichtigung des Biomassehofs Borlinghausen an. Hier wurden Brennstoffe sowie deren Herstellung und Lagerung vorgestellt. Weiterhin wurde über den Energiepflanzenanbau in der Region besonders unter Naturschutz- und Nachhaltigkeitsaspekten diskutiert.


15.09.2009
Konferenz der Bürgermeister und des Landrates im Kreis Höxter
Im Rahmen der Bürgermeister-Konferenz am 15.09.2009 hatte Herr Hake als Koordinator der Bioenergie-Region die Möglichkeit, die Überlegungen zum Ausbau der Biomassenutzung im Kreis Höxter vorzustellen und die Bitte zur Unterstützung an die Vertreter der Städte im Kreis Höxter heran zu tragen.


10.09.2009
Vorstellung der Bioenergie-Region vor dem Arbeitskreis Ackerbau Höxter, Schwerpunkt: Anbau nachwachsender Rohstoffe
Anlässlich der am 10.09.2009 in der Landwirtschaftskammer NRW (Kreisstelle Höxter - Lippe - Paderborn, in Brakel) stattgefundenen Arbeitskreissitzung Ackerbau, konnte Herr Hake von der Bioenergie-Region Kulturland Kreis Höxter den Landwirten Informationen über die Situation auf den Sektor der nachwachsenden Rohstoffe mit an die Hand geben.

Landwirte sollen als Rohstofflieferanten, Abnehmer nicht fossiler Brennstoffe und/oder als Betreiber von Energieanlagen eine feste Säule in unserem Biomassenetzwerk sein. Insofern war die Informationsveranstaltung sehr hilfreich, um sich zum Ausbau der Biomassenutzung im Kreis Höxter auszutauschen.

Die Kommunen besitzen ein großes Biomassepotential aus der Kulturlandschaftspflege, welches bisher zu wenig genutzt wird. Hier möchte die Bioenergie-Region mit dem Konzept „Verbesserung von Logistik und Konfektionierung von Biomasserohstoffen“ und einem „Biomassereststoffkataster“ ansetzen und dieses Potential in den Stoffstrom des Biomassehofs Borlinghausen überführen. Die Bürgermeister im Kreis Höxter sicherten die Unterstützung der Städte zu.


09.09.2009
Besichtigung des 5. Semesters Umweltingenieurwesen beim Nahwärmeverbund Brakel
Am 09.09.2009 besuchte eine Gruppe von Studenten des 5. Semesters Umweltingenieurwesen sowie zwei Ingenieure des Fachbereichs das Hackschnitzelheizwerk in Brakel der GNR. Die Exkursion fand im Rahmen der Schwerpunktveranstaltung "Abfallwirtschaft und Deponietechnik" (Prof. Ramke)/ Umweltgeotechnik (Prof. Müller) statt. Der Schwerpunkt beinhaltet u.a. Bioenergie, Biomassekonversion und technisches Stoffstrommanagement.


04.09. - 06.09.2009
Teilnahme an den Nieheimer Holztagen
Vom 04.09.2009 bis 06.09.2009 fanden die 6. Nieheimer Holztage auf dem Gelände im Kurpark Nieheim statt. Hier wurden die unterschiedlichsten Verwertungsmöglichkeiten von Holz in Form einer Vielzahl von Ausstellern und Demoshows thematisiert.
Der Stand der Bioenergie-Region Kulturland Kreis Höxter befand sich im Bereich von Ausstellern mit dem Schwerpunkt Verarbeitung von Holz zu Brennstoff. Hier konnten interessierte Bürger Informationen zur Beteiligung am Bundeswettbewerb „Bioenergie-Regionen“ erhalten und sich mit der Thematik Bioenergie und Biomassenetzwerk auseinandersetzen.


14.08.2009
Vorstellung der Bioenergie-Region Kulturland Kreis Höxter im Rahmen der FDP - Ortsverbandssitzung Brakel
Zu diesem Anlass war der Umweltminister Niedersachsens, Herr Hans-Heinrich Sander, zu Gast, um sich über das Konzept der Bioenergie-Region Kulturland Kreis Höxter zu informieren. Dazu hat der Geschäftsführer der BEM Biomasse Energie Maschinenring GmbH, Herr Norbert Hofnagel, die grundsätzliche Struktur, die Zusammenarbeit mit den Projektpartnern sowie die Einbettung des Biomassehofs Borlinghausen in das Konzept näher erläutert.
In diesem Zusammenhang wurde auch der neue Projektkoordinator der Bioenergie-Region, Alexander Hake, vorgestellt.

Foto von links: Alexander Hake (Biomassekoordinator), Friedhelm Spieker (Landrat Kreis Höxter), Norbert Hofnagel (Geschäftsführer BEM GmbH), Manfred Hartmann (Vorsitzender FDP-Ortsverband Brakel), Hans Jürgen Zurbrüggen (FDP Kreisvorsitzender Höxter), Hans-Heinrich Sander (Umweltminister Niedersachsen), Hubertus Backhaus (Landrat a.D.), Hubertus Fehring (Vorsitzender BHD und MR Höxter – Warburg e.V.)


21.06.2009
Tag der offenen Tür am Biomassehof Borlinghausen
Beim Tag der offenen Tür am 21.06.2009, auf dem Gelände des Biomassehofes Borlinghausen, konnten sich die Besucher in vielerlei Hinsicht über die Bereiche nicht fossiler Brennstoffe, Brennstoffbereitstellung, Technik und Installation informieren. Diverse Hersteller, Installateure, Schornsteinfeger, etc. haben dazu mit ihren Ständen, Produkten und Dienstleistungen geworben.

Vor allem die Aufbereitung von holzartiger Biomasse zu Hackschnitzeln und deren Konfektionierung über verschiedene Siebtechniken zog die Besucher in ihren Bann.



Einen Informationsstand besetzten Vertreter der Bioenergie-Region Kulturland Kreis Höxter; hier konnten erste Informationen über Ideen und
Maßnahmen sowie Informationen zu Projektträger, Projektpartnern und Projektziel vermittelt werden.


19.06.2009
KUP-Tagung am Standort Biomassehof Borlinghausen
Am 19.06.2009 fand am Biomassehof Borlinghausen eine Tagung zum Thema schnellwachsende Hölzer, sogenannte KUP´s (Kurzumtriebsplantagen), statt.
Hintergrund für die vermehrte Nachfrage nach alternativen Anbaumöglichkeiten auf land- und forstwirtschaftlichen Flächen sind die niedrigen Erzeugerpreise für Agrarprodukte und die großen Windwurfflächen bedingt durch den Sturm „Kyrill“.
Auf diesen KUPs werden vorwiegend schnellwachsende Hölzer, wie Pappeln, Weiden, Robinien oder Paulownia angebaut. Erste Anbauflächen sind bereits in unserer Region zu finden. Am Standort des Biomassehofs Borlinghausen existiert zudem ein Versuchsstandort der Fachagentur für nachwachsende Rohstoffe, auf dem man sich den Anbau von KUPs vor Ort anschauen kann.

Im Rahmen der Tagung haben Fachleute einen Überblick über den derzeitigen Sachstand im Energieholzanbau vermitteln können.
Zum Informationsspektrum gehörten die rechtlichen und politischen Rahmenbedingungen, Standort und Sortenwahl, Anbauversuche, Erntetechnik, Hackschnitzeldefinition und -qualitäten, Verbrennungstechnik und die betriebswirtschaftliche Betrachtung.

Hinweis: Die Unterlagen von dieser Veranstaltungen stellen wir Ihnen im unteren Bereich dieser Seite als PDF-Dateien zur Verfügung.


 



Wir sind für Sie da:

Biomassekoordinator
Alexander Hake
Biomassehof Borlinghausen
Teutonia 13
34439 Willebadessen
Geschäftsstelle Brakel
Tel.: 05272 355755
a.hake@mr-hoexter-warburg.com

Kreis Höxter
Josef Weskamp
Moltkestraße 12
37671 Höxter
Tel.: 05271 965-4420
j.weskamp@kreis-hoexter.de