„Sozialdatenbericht 2010“ liegt frisch gedruckt vor
Kreis Höxter präsentiert seine sozialen Dienstleistungen in kompakter Form
Der Kreis Höxter hat den frisch gedruckten „Sozialdatenbericht 2010“ vorgelegt. In kompakter und anschaulicher Form liefert der rund 40-seitige Bericht einen Überblick über die Entwicklung von Sozialleistungen der Kreisverwaltung. „Das dargestellte Aufgabenspektrum gibt zugleich einen Überblick über die vielfältigen Dienstleistungen im sozialen Bereich“, erklärt Kreisdirektor und Sozialdezernent Dr. Ulrich Conradi.
Kreisdirektor Dr. Ulrich Conradi und Fachbereichsleiter Gerd Handermann (von rechts) stellen den „Sozialdatenbericht 2010“ vor.
So sind die Aufwendungen für die häusliche Pflege älterer Menschen im Kreis Höxter seit 2005 von jährlich rund 200.000 Euro auf knapp 336.000 Euro im Jahr 2010 angestiegen. „Wir machen die Erfahrung, dass ältere Menschen gern so lange wie möglich in den eigenen vier Wänden leben möchten“, erläutert der Leiter des Fachbereichs Familie, Jugend, Soziales und Schulen, Gerd Handermann, die soziale Wirklichkeit hinter den Zahlen. So unterstützt der Kreis Höxter die Menschen mit unabhängiger Beratung über materielle und finanzielle Hilfen, zum Beispiel um die Wohnung barrierearm zu modernisieren.
Mit rund 3,5 Millionen Euro jährlich unterstützt der Kreis Höxter pflegebedürftige Menschen, die in Heimen leben. Denn nicht immer kann die notwendige Versorgung pflegebedürftiger Menschen zu Hause sicher gestellt werden. Mit 1.350 Bewohnern waren die die rund 1.400 Heimplätze im Kreis Höxter 2010 gut belegt.
Zu den Leistungen des Kreises Höxter, die in dem „Sozialdatenbericht 2010“ zusammen gefasst sind, gehört auch die Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung. Fast 1.000 Senioren und Erwerbsunfähigen reichte das Einkommen nicht zum Lebensunterhalt. Sie erhielten durchschnittlich etwa 300 Euro pro Monat. Die Eingliederungshilfen für Menschen mit Behinderungen betrugen 2010 mehr als 200.000 Euro.
„Mit seinen sozialen Leistungen, ergänzt durch die Unterstützungsangebote der Wohlfahrtsverbände, leistet der Kreis Höxter einen wichtigen Beitrag zur sozialen Sicherung der hier lebenden Menschen“, so Kreisdirektor Dr. Conradi.
Der „Sozialdatenbericht 2010“ kann hier als pdf-Dokument heruntergeladen werden.